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·29 de noviembre de 2025

Starke zweite Hälfte: 1. FC Magdeburg beendet Nürnberger Serie!

Imagen del artículo:Starke zweite Hälfte: 1. FC Magdeburg beendet Nürnberger Serie!

Im Abendspiel der 2. Bundesliga traf der 1. FC Magdeburg auf den 1. FC Nürnberg und holte dank eines sehr überlegen geführten zweiten Durchgangs wichtige drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Angesichts der Resultate vom Mittag, die unter anderem Siege von Eintracht Braunschweig und des VfL Bochum brachten, stand der 1. FC Magdeburg nochmals mehr unter Zugzwang. Der Rückstand auf den Relegationsplatz betrug nämlich schon sechs Zähler. Die letzten drei Ligapartien verlor das Schlusslicht allesamt. Ganz anders präsentierte sich der ebenfalls schwach in die Saison gestartete 1. FC Nürnberg. Durch Erfolge über Braunschweig, Dresden und Bielefeld befreite er sich aus der Abstiegszone und trat die Auswärtsfahrt als Neuntplatzierter an.


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Großchancen auf beiden Seiten: FCM und FCN duellieren sich auf Augenhöhe

Zum Anpfiff herrschte noch viel Leere auf den Rügen. Beide aktiven Fanszenen protestierten gegen die geplanten Maßnahmen der deutschen Innenminister, die unter anderem personalisierte Tickets, schnellere Stadionverbote oder die Reduktion von Auswärtskarten beinhalten. Erst nach zwölf Minuten betraten sie das Stadion. Sie verpassten eine durchaus lebhafte Anfangsphase, in der beide Mannschaften zu ersten Abschlüssen kamen.

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Foto: IMAGO

Auf dem doch ziemlich ramponierten Geläuf versuchten sie es dennoch mit einem spielerischen Ansatz. Torchancen ergaben sich allerdings nur selten. FCN-Keeper Jan Reichert musste bei einem Distanzschuss von Falko Michel eingreifen. Auf der Gegenseite köpfte Artem Stepanov infolge einer Ecke von Julian Justvan über das Tor. Jener Stepanov bediente in Minute 29 Finn Ole Becker, dessen Versuch aufs kurze Eck Dominik Reimann abwehrte.

Zehn Zeigerumdrehungen später schalteten die Franken erneut schnell um. Justvan flankte auf Stepanov, der aus sehr guter Position erneut die Kugel mit dem Schädel über den Kasten beförderte. Fast im direkten Gegenzug steckte Mateusz Zukowski für Philipp Hercher durch, der alleine auf Reichert zulief und an diesem scheiterte. Beim Distanzschuss von Laurin Ulrich wackelte der Schlussmann hingegen, der Ball trudelte jedoch knapp neben das Tor. Die anschließende Ecke wurde kurz ausgeführt und landete bei Tobias Müller, dem per Kopf ein knapper Meter zum Treffer fehlte.

Zukowski lässt 1. FC Magdeburg jubeln

Den zweiten Abschnitt begann der 1. FC Magdeburg druckvoll, ehe Pyro-Einlagen beider Seiten für eine Spielunterbrechung sorgten, die über zwölf Minuten andauerte. Den Rhythmus verlor das Schlusslicht allerdings nicht. Es stellte weiter die überlegende Mannschaft. Die Belohnung setzte es in der 73. Minute: Ein von Baris Atik getretener Freistoß aus halbrechter Position landete bei Zukowski, der per Volley vollendete – 1:0.

Aufgrund einer äußerst knappen Abseitsentscheidung wurde der Treffer länger durch den Videoassistenten überprüft, zählte aber letztlich. Den nächsten FCM-Angriff stoppte der erst vor dem Führungstor Gelb sehende Rafael Lubach mit einem rustikalen Einsteigen gegen Alexander Nollenberger und bekam folgerichtig die Ampelkarte gezeigt. In Überzahl kontrollierte die Mannschaft von Petrik Sander weiter das Geschehen, agiert rund um den gegnerischen Strafraum allerdings nicht zielstrebig genug.

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Foto: IMAGO

In der fünften von 17 (!) angezeigten Minuten Nachspielzeit – die letztlich sogar 20 Minuten andauerte – setzte sich Nollenberger auf der linken Seite durch, lief Richtung Grundlinie und legte quer auf Zukowski, der aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten musste, um auf 2:0 zu erhöhen. Der Doppelpacker verabschiedete sich wenig später und wurde durch Maximilian Breunig ersetzt. Dieser verwandelte kurz nach seiner Einwechslung eine Hereingabe von Nollenberger zum 3:0-Endstand (90+10.). Damit war der erst dritte Magdeburger Saisonsieg endgültig gesichert. Dieser dürfte Auftrieb gegeben für die schwierigen Aufgaben in Leipzig (DFB-Pokal-Achtelfinale) und bei der zuletzt sechsmal hintereinander siegreichen Hertha.

1. FC Magdeburg – 1. FC Nürnberg 3:0 (0:0)

Magdeburg: Reimann,-Musonda (90+16. Bockhorn), Mathisen, Müller, Nollenberger,-Michel, Gnaka (90+7. Stalmach), Ulrich (90+1. Pesch),-Hercher (90+16. Ghrieb), Zukowski (90+7. Breunig), Atik

Nürnberg: Reichert,-Janisch, Gruber, Lochoshvilli, Yilmaz (90+16. Scobel),-Becker, Diop (90+16. Porstner), Lubach,-Justvan (90+16. Knoche), Stepanov (87. Grimaldi), Zoma (87. Telalovic)

Tore: 1:0 Zukowski (73.), 2:0 Zukowski (90+5.), 3:0 Breunig (90+10.)

Gelb-Rote Karte gegen Lubach (76.)

Foto: IMAGO

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