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·7 avril 2026
Ende einer Ära? Eichner soll beim KSC vor dem Aus stehen

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Der Karlsruher SC steht offenbar vor dem Ende einer Ära. Nach Informationen der "Bild" soll die Trennung von Cheftrainer Christian Eichner im Sommer bevorstehen. Aktuell gilt der 43-Jährige als dienstältester Fußballlehrer der 2. Bundesliga - und über seinen Nachfolger wird bereits spekuliert.
Im Februar 2020 übernahm Christian Eichner den Karlsruher SC, bei dem er zuvor schon drei Jahre lang als Co-Trainer von Alois Schwartz gearbeitet hatte. Der 43-Jährige schaffte daraufhin einen umjubelten Last-Minute-Klassenerhalt und sorgte anschließend dafür, dass der KSC in den Folgejahren stets zwischen Platz 5 und Platz 12 in der Zweitliga-Tabelle landete. Aber jetzt scheint das Ende einer Ära gekommen zu sein, denn einem Bericht der "Bild" zufolge soll Eichners Aus bei den Badenern bevorstehen. Intern sei über Ostern die Entscheidung getroffen worden, dass im Sommer Schluss sein soll.
Eichners Vertrag beim KSC gilt noch bis 2027, weshalb es eine vorzeitige Beendigung der Zusammenarbeit zwischen Cheftrainer und Vereinw werden würde. Die Gründe sind offensichtlich vielschichtig, denn neben den sportlichen Erwartungen taten sich bei den Badenern verschiedene Baustellen auf. So war die überraschende Freistellung von Co-Trainer Zlatan Bajramovic, einem langjährigen Vertrauten von Eichner, im Winter ein großes Thema. Mancher KSC-Fan mutmaßte, dass daraufhin auch der Cheftrainer hinschmeißen könnte - oder bei einer Niederlage im Februar beim Krisenduell mit Kiel von seinen Aufgaben entbunden wird. Der KSC gewann jedoch mit 3:1.
Auch nach der 0:1-Niederlage gegen Schalke kam die Trainerdiskussion wieder auf. "Natürlich ist es nie schön, wenn der Trainer auf einmal Thema wird – weil Du selbst Woche für Woche auf dem Platz stehst, die Spiele bestreitest und mitverantwortlich dafür bist, wenn keine Punkte geholt werden. Gerade in meiner Position als Kapitän sehe ich mich da in der Pflicht, voranzugehen", äußerte sich Marvin Wanitzek bei "transfermarkt.de" unmittelbar dazu. Der KSC-Kapitän betonte: "Wir hatten in den vergangenen Jahren immer mal Phasen, in denen es zwischenzeitlich nicht so lief, wie erwünscht. Aber wir haben es immer geschafft, uns da gemeinsam wieder herauszuarbeiten. Dass wir aus den letzten fünf Spielen zehn Punkte geholt haben, war die richtige Antwort für alle Kritiker."
Gerade die Schwankungen sind nun aber wohl ausschlaggebend für eine Trennung von Eichner, denn unter dem 43-Jährigen konnte sich der KSC selten im Aufstiegskampf festbeißen. Obwohl die öffentliche Zielsetzung stets eine andere war. So wird jetzt auch schon über einen potentiellen Nachfolger von Eichner spekuliert, den der KSC laut den "Badischen Neuesten Nachrichten" möglicherweise in Tobias Strobl finden wird. Der Coach vom SC Verl kämpft in der 3. Liga um den Aufstieg und soll bei den Ostwestfalen eine Ausstiegsklausel für die 2. Bundesliga besitzen. Offizielle Aussagen zur gesamten Thematik gibt es noch nicht.
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