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·22 mars 2026
Nächste Premiere beim 1. FC Köln: Das bittersüße Startelf-Debüt des Cenny Neumann

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Simon Bartsch
22 März, 2026
Erst wenige Minuten vor Spielbeginn erfuhr Cenny Neumann von seinem Startelf-Debüt im Rheinderby. Der Youngster erlebte einen schwarzen Nachmittag. Dennoch lobte Lukas Kwasniok den Rechtsverteidiger.

Cenny Neumann im Rheinderby
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Die aus seiner Sicht positive Nachricht kam erst wenige Minuten vor Anpfiff. Nachdem sich Tom Krauß beim Aufwärmen verletzt hatte, rotierte Cenny Neumann erstmals in die Startelf. Das nächste Debüt und dann ausgerechnet im Derby. Lukas Kwasniok entschied sich also bewusst für den Newcomer und gegen Jakub Kaminski, der bislang gerne auf der rechten Defensiv-Schiene aushelfen musste. Noch unter der Woche hatte der Kölner Coach erklärt, dass er nun durch den „zweiten Allrounder“ Krauß eben die Möglichkeit habe, den Polen wieder in der Offensive einzusetzen. Es müsse schon „mit dem Teufel zugehen, dass Kaminski wieder als Rechtsverteidiger“ agieren werde. Mit dem Teufel geht es beim FC wohl nicht zu, doch wieder einmal mit dem auffälligen Verletzungspech.
Und so erhielt Neumann sein Startelf-Debüt. Bislang kam der 19-Jährige auf vier Minuten gegen den BVB, machte seine Sache in den Schlussminuten gegen die Westfalen auch sehr gut. Doch der Samstag hätte nicht bitterer für den Youngster beginnen können. Nach einem langen Ball, stand Neumann in der Viererkette suboptimal zum Ball, verschätzte sich. Das ehemalige Kölner Eigengewächs Jens Castrop nahm dankend an und vollendete zur Gladbacher Führung. Und der 19-Jährige hatte weiterhin einen schweren Stand gegen den ehemaligen Kölner Mittelfeldspieler. So war es ebenfalls Castrop, der sich vor dem 2:2 gegen Neumann durchsetzte und die Kugel an den langen Pfosten servierte, wo Philipp Sander lauerte und im zweiten Versuch ausglich. Kurz vor der Halbzeit kam der Kölner Youngster einen Schritt zu spät, hatte Glück, dass der Pfosten den FC vor dem Rückstand bewahrte.
Kwasniok ließ den 19-Jährigen aber auf dem Feld. Neumann fing sich, wurde auch in der Offensive aktiver und ganz offensichtlich immer sicherer. Doch es blieb ein schwieriges Spiel für den Nachwuchsspieler. So war es erneut Castrop, der den Youngster stehen ließ und mit einem Sahneschuss zum 3:2 traf. „Die Frage ist immer, welche Alternativen hast du“, erklärte Lukas Kwasniok. „Ganz klar, ich hätte Cenny Neumann vor vier Wochen noch nicht von Beginn an reingeworfen, weil er noch nicht so weit gewesen ist. Aber die Alternative war Jan Thielmann nach einer vierwöchigen Verletzungszeit ins Verderben laufen zu lassen. Dann wäre ihm der Muskel vielleicht durchgerissen.“ Thielmann kam gerade erst aus einer Verletzung zurück, hatte seit Karneval kein Spiel mehr bestritten.
„Es gilt diese Dinge zu akzeptieren und ich fand eben auch, dass Cenny soweit ist, dass du ihn reinwerfen musst“, so der 44-Jährige weiter. Beim ersten Gegentreffer sei der Youngster das letzte Puzzleteil einer Fehlerkette gewesen. „Er kann das besser lösen, ich fand es aber beachtlich, wie er zurückgekommen ist. Beim dritten Tor, da kann keiner etwas machen. Das muss man auch mal akzeptieren.“ Vielmehr fand der Trainer, dass sich Neumann immer besser zu recht fand. „Der 1. FC Köln wird noch viel Freude an ihm haben“, sagte Kwasniok. „Es war nicht einfach für ihn, fünf Minuten vor Anpfiff zu erfahren, dass er das Derby von Anfang an spielen wird.“
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