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·6 avril 2026
„Unsympathisch“: Markus Babbel ätzt gegen Real Madrid

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·6 avril 2026

Real Madrid ist zweifellos einer der größten und erfolgreichsten Fußballklubs aller Zeiten. Es gab viele glorreiche Momente in der Geschichte der Königlichen. Allerdings: Nicht jeder ist aktuell wirklich begeistert von Real.
Und das hat noch nicht einmal etwas mit der insgesamt eher durchwachsenen Saison zu tun. Real Madrid ist frühzeitig in der Copa del Rey ausgeschieden, hat Trainer Xabi Alonso im Saisonverlauf entlassen und darüber hinaus auch noch – seit dem Wochenende – sieben Punkte Rückstand in La Liga.
Markus Babbel, der ehemalige deutsche Nationalspieler, hat sich nun im Doppelpass bei Sport1 in Richtung Real Madrid geäußert. Und das alles andere als positiv.
Denn: Babbel schoss heftig in Richtung der Königlichen und teilte gut aus. „Real ist mit der unsympathischste Verein Europas und es wäre sehr schön, wenn die Bayern weiterkommen“, sagte Babbel. Eine Aussage, die vom Publikum mit großem Applaus bedacht wurde. Der ehemalige Verteidiger führte an, dass zum Beispiel der Boykott der Zeremonie beim Ballon D’Or von 2024 ein Affront gewesen sei.

Foto: Getty Images
Vor dem direkten Duell verlor Real Madrid bei Mallorca, Bayern gewann seine Generalprobe in Freiburg spät mit 3:2. „Durch Reals individuelle Klasse ist das ein Spiel auf Augenhöhe.“ Und: Der Erfolg in Freiburg bedeute lediglich, „dass du mit einem guten Gefühl dort hinfährst“, so Babbel weiterhin.
Der Coach der Königlichen, Alvaro Arbeloa, appellierte nach dem Spiel auf Mallorca derweil schon an seine Mannschaft. „Ich erwarte, dass sie in der Champions League ihr Bestes geben, in einem Wettbewerb, der von größter Bedeutung ist. Wenn sie die Umkleidekabine verlassen, dürfen sie nur noch an Bayern denken“, riet Arbeloa seinen Spielern: „Ich weiß, wozu meine Spieler fähig sind, und dass sie um die Bedeutung der Partie am Dienstag Bescheid wissen.“









































