come-on-fc.com
·16 gennaio 2026
Braucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger? Das sagt Lukas Kwasniok

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·16 gennaio 2026


Simon Bartsch
16 Januar, 2026
Bislang war es die Baustelle bei den Geißböcken, doch nun ist Licht am Ende des Tunnels für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über mögliche Transfers und erklärt, ob wirklich Bedarf gibt.

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Es klang ein wenig wie eine Eigenbewerbung als Lukas Kwasniok am Freitag nach dem Abschlusstraining vor dem Duell gegen den 1. FSV Mainz über die Abwehrspieler sprach. Es gäbe sogar Innenverteidiger, die noch mit 44 diese Position spielen könnten, sagte der 44-Jährige mit einem breiten Lächeln. Allerdings ging es dabei eher darum, Argumente für eine weitere Aufstellung von Jahmai Simpson-Pusey zu benennen, der möglicherweise Gefahr lief, „nach zwei Spielen aus dem Kalten“ vielleicht nicht vollends bei Kräften zu sein. „Er ist ein sehr wachsamer Spieler und kommt so nicht so häufig in diese Sprintduelle“, sagte der Coach über seinen Neuzugang. „Jahmai muss nicht so häufig ans Limit gehen. Deswegen bin ich optimistisch, dass er uns von Beginn an zur Verfügung steht.“
Überhaupt ist der Optimismus in der Innenverteidigung nicht erst durch die Begegnung gegen den Rekordmeister gestiegen. Mit Rav van den Berg und Eric Martel kehren zwei Spieler zurück, die in dieser Saison – wenn sie denn fit oder nicht gesperrt waren – zum Stammpersonal gehörten. Und so hat der Coach zumindest „auf dem Papier schon die Qual der Wahl“, wen er denn aufstellen werde. Zumal es auch Sebastian Sebulonsen so gut machte, „dass er fast schon lieber in der Innenverteidigung spielt als auf der Schiene“, sagte Kwasniok. Mit Martel, van den Berg, Simpson-Pusey, Sebulonsen und Cenk Özkacar stehen dem Coach aktuell also fünf Spieler zur Verfügung, die in der Innenverteidigung spielen können. Dazu werden im Februar Dominique Heintz und Joel Schmied zurückerwartet.
Und so stellt sich durchaus die Frage, ob der FC im Winter überhaupt noch einen Innenverteidiger nachverpflichten muss oder sogar will. „Wenn wir morgen gewinnen, nicht“, sagte der Coach. „Es wird doch immer alles unterschiedlich bewertet. Wenn du morgen gewinnst, sagen alle, wir stehen gut da und der Joel und der Heintzi kommen ja auch noch zurück. Und wenn du verlierst, brauchen wir noch drei oder am besten sechs neue Spieler. Ich habe immer gesagt, wir müssen Ruhe bewahren.“ Tatsächlich hat sich die Lage innerhalb weniger Wochen drastisch verändert. Zumal Simpson-Pusey bereits bewiesen hat, dass er eine echte Alternative sein kann. „Es ist keine Not am Mann“, sagte der Trainer. „Wenn du einen Spieler holst bedeutet das im Umkehrschluss, dass irgendeiner weniger Einsatzzeit bekommt. Dann ist der auch nicht so glücklich und dann haben wir die nächsten Themen. Ich sehe den akuten Bedarf nicht.“
Dabei wurden zuletzt zwei Innenverteidiger hoch gehandelt. Sebastiaan Bornauw ist seit Wochen in der Verlosung und der FC war in den Gesprächen auch schon sehr weit. Es gibt aber diverse Haken an einem möglichen Transfer. Auch Stefan Posch ist ein Name, der hier und da auch auftaucht. Der FC befindet sich durchaus in Gesprächen mit Spielern. Allerdings ist die ganz große Not erst einmal vom Tisch. „Wir haben es mit den Jungs, die da sind, geschafft, fünf Punkte vor dem Relegationsplatz zu haben“, erklärte Kwasniok. „Bei absoluten Top-Top-Jungs würden wir eventuell zuschlagen.“ Auch diese Bewertung ist natürlich immer eine unterschiedlich und eine subjektive. Insofern sind weitere Transfers durchaus möglich.









































