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·16 gennaio 2026
"Gerne das Maximum erreichen": FCK startet mit Verfolgerduell

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Zum Auftakt in die Rückrunde steigt am Betzenberg das Verfolgerduell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Hannover 96. Über das Aufstiegsrennen oder die Ausgangslage der Roten Teufel wollte Cheftrainer Torsten Lieberknecht nicht allzu viel sinnieren, genauso wie über Chancen oder verpasste Möglichkeiten auf dem Transfermarkt. Der volle Fokus ging beim 52-Jährigen nur auf die Partie am Sonntag (13:30 Uhr).
Kaum ein Verein setzte seine Ziele vor der Saison so klar wie der 1. FC Kaiserslautern. "Wenn wir an unseren Worten gemessen werden, dann natürlich erstmal daran, dass wir besser werden wollten als letzte Saison in der Endplatzierung", wiederholte FCK-Coach Torsten Lieberknecht in der ersten Pressekonferenz des Jahres. Gleichwohl erinnerte der 52-Jährige daran, dass diese Endplatzierung noch lange nicht vorhersehbar ist. "Ich würde gerne das Maximum erreichen und weiß, dass es eine lange Reise zu gehen gilt. Ich kann schon sagen, dass wir dem bisher nachgekommen sind."
Dennoch, so räumte auch Lieberknecht ein, hatte der FCK in der Hinrunde einige Möglichkeiten für ein besseres Ergebnis verpasst. Neun Punkte aus acht Spielen waren zuletzt eine magere Ausbeute. "Wir sind traurig und auch teilweise sauer, dass wir nicht mehr Punkte haben, die wir hätten haben können", machte der FCK-Cheftrainer unmissverständlich klar. Grundsätzlich beschäftigt den 52-Jährigen das Aufstiegsrennen aber nur sekundär. Lieberknecht legte vollen Fokus auf das anstehende Spiel: "Heute ist Hannover 96 das Thema." Denn zwischen den Roten Teufeln und den Roten aus Niedersachsen ergibt sich ein Verfolgerduell in der Tabelle.
Lieberknecht erwartete ein Spiel auf Augenhöhe, in dem auch die Lautrer zeigen können, dass sie zurecht zum erweiterten Kandidatenkreis für den Aufstieg gehören. Schließlich trifft die zweitbeste Offensive auf den drittbesten Sturm. "Hannover hat ein Tor mehr. Also von daher brauchen sie auch einen Plan, wie sie uns daran hindern, Tore zu erzielen", so Lieberknecht. Die mögliche Rückkehr von Ivan Prtajin, über die nach dem Abschlusstraining entschieden wird, könnte den Offensivmotor der Roten Teufel weiter ankurbeln. Ji-soo Kim (muskuläre Probleme) und Mahir Emreli (Adduktorenverletzung) fallen weiter aus, während Kenny Prince Redondo und Simon Asta noch im Aufbautraining und damit noch keine Optionen sind.
Einen möglichen Leihabbruch im Falle von Kim verneinte Lieberknecht. "Wir hoffen, dass er nochmal gesund zurückkommt, um ein Bestandteil für die Restsaison zu werden", so der FCK-Coach. Die Suche nach einem Abwehrchef - ob intern oder extern - gestaltet sich derweil weiter schwierig. "Es gibt halt so diese Geschichten im Fußball wie jetzt mit Bruno Ogbus", erklärte Lieberknecht offen. Die Lautrer waren in den Gesprächen mit dem Freiburger Talent offensichtlich sehr weit, doch aufgrund des Verletzungspechs im Breisgau musste der schweizer "auf halber Strecke umdrehen". Einen weiteren Anlauf wird es wohl nicht geben. "Irgendwann kommt auch mal so ein Punkt, wo du sagst, dann schließ einfach das Transferfenster. Es macht jetzt auch keinen Sinn mehr", so Lieberknecht, der eine Verpflichtung nur aus Überzeugung tätigen will. Und die Zeit zur Integration von Neulingen wird ohnehin geringer.









































