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·11 gennaio 2026
Jahmai Simpson-Pusey feiert ein unglückliches, aber sicher kein schlechtes Debüt für den 1. FC Köln

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Simon Bartsch
11 Januar, 2026
Der schnelle Startelf-Einsatz war sicherlich den Umständen geschuldet, kam aber dennoch überraschend. Der Kölner Neuzugang war gegen Heidenheim nicht fehlerlos, zeigte aber in Anbetracht der Umstände eine solide Leistung: Jahmai Simpson-Pusey mit ordentlichem Debüt beim 1. FC Köln.

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke (Foto: come-on-fc.com)
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Es hat nicht viel gefehlt und der Einstand von Jahmai Simpson-Pusey wäre doch noch ein erfolgreicher geworden. Der Neuzugang stand bei einer Ecke genau richtig am langen Pfosten, stieg hoch und Heidenheims Keeper Diant Ramaj klärte, den Nachschuss kratzte dann FCH-Kapitän Patrick Mainka von der Linie. Gut 20 Minuten zuvor stand der Innenverteidiger auf der anderen Seite im Mittelpunkt. Einen eher harmlosen Flachpass klärte der 20-Jährige verunglückt zur Ecke, die nutzte Julian Niehues zur erneuten Heidenheimer Führung. Simpson-Pusey stolperte dabei die Kugel über die Linie. Auch beim ersten Heidenheimer Treffer hätte der Innenverteidiger vielleicht energischer eine Flanke verteidigen können. Marvin Pieringer traf per Fallrückzieher.
Tatsächlich war das Debüt des englischen Youngsters ein doch unglückliches. Unglücklich, weil es keine schlechte Premiere im Geißbock-Trikot und vor allem eine unter schwierigen Bedingungen war. Der Innenverteidiger war am vergangenen Montagabend erst zur Mannschaft gestoßen, hatte anschließend drei Trainingseinheiten mit dem Team absolviert und stand vier Tage nach seiner offiziellen Vorstellung erstmals für den FC auf dem Feld. Erstmals für den FC und zum zweiten Mal überhaupt in dieser Spielzeit. Für Celtic Glasgow hatte der Innenverteidiger in der Hinrunde genau ein Duell in der Premiership gespielt und das Anfang November. Umso erstaunlicher, dass Lukas Kwasniok den Abwehrspieler gegen Heidenheim von Beginn an aufbot.
Das war natürlich auch dem kurzfristigen Ausfall von Dominique Heintz geschuldet, doch hatte der Kölner Coach mit Cenk Özkacar einen weiteren Innenverteidiger auf der Bank sitzen – 90 Minuten lang. Doch der Engländer machte seine Sache insgesamt sehr ordentlich. Selbst unter Druck blieb der Innenverteidiger für sein Alter erstaunlich ruhig und deutete mit guten Pässen an, dass er für den Spielaufbau besonders wichtig sein kann. Von seinen 20 Zweikämpfen gewann er starke 14. „Er hat es ganz schnell sehr, sehr gut gemacht. Auf den Jungen können wir uns freuen. Er hat definitiv auch Lösungen mit dem Ball und traut sich viel zu und konnte seine Fähigkeiten heute direkt zeigen“, lobte Kapitän Marvin Schwäbe den Abwehrspieler.
Die Frage, ob Simpson-Pusey eine Soforthilfe sein kann, ist zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht beantwortet. Doch der erste Eindruck ist mindestens ein solider.









































