come-on-fc.com
·15 gennaio 2026
Pyro-Unterbrechung: Dem 1. FC Köln drohen erneut saftige Strafen

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·15 gennaio 2026


Simon Bartsch
15 Januar, 2026
Nach wie vor sorgt Pyrotechnik unter den Fans für Diskussionen. Am Mittwoch setzten die Ultras ein emotionales Zeichen. Doch das wird mal wieder ein Nachspiel für den Verein haben. Die Pyro-Show wird den 1. FC Köln aufgrund der langen Spielunterbrechung vermutlich sechsstellig kosten.

Pyrotechnik im Spiel des 1. FC Köln gegen Bayern München (Foto: Lars Baron/GettyImages)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram-Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Für Sky-Experte Lothar Matthäus gab es eine ganz einfache Antwort: Windmaschinen hätte der Weltmeister von 1990 gerne gegen den Nebel im Kölner Stadion eingesetzt. Auch dem ein oder anderen FC-Fan dauerten die Rauchschwaden im Duell der Geißböcke gegen den FC Bayern München wohl ein wenig zu lange. Denn bis Schiedsrichter Patrick Ittrich die Partie unterbrach, schien der Rekordmeister noch nicht so richtig wach und der FC war am Drücker. Doch der Nebel ließ nun einmal ein Spiel unter regulären Bedingungen nicht zu, zumal durch den Rauch vor der Kamera wohl auch der VAR seine Probleme bei der Kontrolle der Szenen gehabt hätte. Fast zehn Minuten dauerte die Unterbrechung in Köln. Vorausgegangen war eine beeindruckende Pyro-Choreo, die bekanntlich aber heiß diskutiert ist.
Und die Kritiker werden schon bald Wasser auf die Mühlen bekommen. Denn dem FC droht einmal mehr eine saftige Strafe. Für das Abbrennen eines Pyro-Artikels kassiert der DFB bekanntlich 1000 Euro. Tatsächlich werden die einzelnen Feuer gezählt. Es wurden Pyros im höheren zweistelligen Bereich abgebrannt. Kommt es aber zu einer Spielunterbrechung steigt die Strafe. Dauert diese beispielsweise länger als eine Minute kommen noch einmal 50 Prozent dazu, dauert diese länger als fünf Minuten sind es 100 Prozent. Der FC wird nach der Unterbrechung von zehn Minuten also das doppelte – einen Betrag im sechsstelligen Bereich berappen müssen.

In der vergangenen Spielzeit mussten die 56 Clubs aus den drei höchsten deutschen Spielklassen rund 12 Millionen Euro Strafe bezahlen, fast eine Millionen fiel dabei auf die Geißböcke – der Primus des Tableaus. Alleine für die Begegnung gegen Hertha BSC Berlin waren 300.000 Euro fällig. Und nun folgt also die nächste Strafe, die sich gewaschen hat. Damit dürften sich die Kölner auch in dieser Saison wieder an die Spitze der Strafentabelle setzen.









































