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·26 aprile 2026
Serie-A-Boss zu Schiri-Skandal: „Voreilige Schlüsse fehl am Platz“

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Der Präsident der Lega Serie A, Ezio Simonelli, hat sich zum jüngsten Schiedsrichter-Skandal geäußert, der in Italien ans Licht gekommen ist, sagt aber, dass er nicht auf wesentliche Details eingehen könne, da dies seine Pflicht sei.
Am Samstag wurde bekannt, dass Schiedsrichter-Ansetzer Gianluca Rocchi unter Ermittlungen steht, nachdem bereits im Mai 2025 eine Anzeige des ehemaligen Schiedsrichter-Assistenten Domenico Rocca eingegangen war. Die Beschwerde wurde ursprünglich zu den Akten gelegt, ist inzwischen jedoch wieder aufgegriffen worden und wird nun von der Staatsanwaltschaft in Mailand untersucht.
Berichten zufolge erhielt Rocchi am Freitag (24. April) eine Mitteilung über Ermittlungen wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an Sportbetrug, einem besonders schweren Vorwurf, der nicht einmal während des berüchtigten Calciopoli-Skandals in der Serie A erhoben wurde.
Berichte aus Italien behaupten, dass Rocchi während eines Serie-A-Spiels zwischen Udinese und Parma am 1. März 2025 in den VAR-Prozess eingegriffen habe, indem er gegen das Fenster der VAR-Kabine klopfte und eine On-Field-Review für einen Elfmeter während des Spiels empfahl. Zudem gibt es Behauptungen, dass Rocchi versucht habe, Schiedsrichter Daniele Doveri von Inters wichtigsten Spielen abzuziehen gegen Ende der Saison 2024/25, mit der Begründung, Doveri sei kein „wohlgesonnener“ Schiedsrichter für die Nerazzurri.

AIA-Chef Gianluca Rocchi (Foto von Paolo Bruno/Getty Images)
Simonelli hatte inzwischen Gelegenheit, sich zu der Angelegenheit zu äußern, sagt jedoch, dass er nicht wirklich in die Tiefe gehen könne, bis die Ermittlungen abgeschlossen seien.
„Nach dem, was ich in den Medien gelesen habe, möchte ich daran erinnern, dass es sich, wie in jeder anderen Situation auch, um Vorwürfe der Ermittler handelt, und es die Pflicht aller ist, sie auch als solche zu betrachten“, sagte Simonelli (über Corriere dello Sport).
„Vorschnelle Urteile oder Schlussfolgerungen jeglicher Art sind fehl am Platz, solange wir pflichtgemäß darauf warten, dass die Ermittlungen ihren Weg zur Wahrheit vollenden. Keiner von uns kennt irgendwelche Details der Angelegenheit, und genau das ist bis zum endgültigen Urteil unsere Pflicht als Hüter.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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