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·16 de maio de 2026
Cottbus steigt auf – Essen in der Relegation – Duisburg nur Vierter

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Energie Cottbus kehrt nach zwölf Jahren in die 2. Bundesliga zurück! Der FCE verwandelte seinen Matchball beim SSV Jahn Regensburg und siegte mit 1:0. Die Relegationsspiele wird Rot-Weiss Essen bestreiten, das sich durch einen 3:2-Sieg in der Nachspielzeit in Ulm noch am MSV Duisburg vorbeischob, der gegen Viktoria Köln nicht über ein 1:1 hinaus kam. Zudem feierten Aachen (6:1 gegen Havelse) und Ingolstadt (5:1 gegen Mannheim) Kantersiege.
Cottbus begann druckvoll, hatte aber früh Glück: Hottmann setzte Funk unter Druck und blockte dessen Abschlag beinahe ins Tor – der Ball trudelte jedoch knapp vorbei (4.). Nach 20 Minuten war der FCE dann dicht an der Führung. Zunächst traf Borgmann per Volley nur den Pfosten, kurz darauf köpfte Hannemann aus kurzer Distanz direkt auf Gebhardt. Wenig später fiel das verdiente 1:0: Boziaris zog aus dem Stand aus rund 17 Metern ab und traf sehenswert in den Winkel (28.). Regensburg ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und kam zur großen Chance auf den Ausgleich. Oliveira flankte auf den zweiten Pfosten zu Schönfelder, doch Funk reagierte stark und verhinderte das 1:1 (33.). Kurz vor der Pause hatte Cottbus sogar das 2:0 auf dem Fuß: Boziaris kam im Fallen frei vor Gebhardt zum Abschluss, doch Strauß grätschte dazwischen und rettete in letzter Sekunde (41.).
Die zweite Halbzeit begann mit einem Schreckmoment für den FCE: Kühlwetter traf im zweiten Versuch nach einer Hereingabe, stand laut Assistent jedoch im Abseits (47.). Die Lausitzer reagierten prompt. Borgmann nahm den Ball aus der Drehung direkt und zwang Gebhardt zu einer Glanzparade (52.). Danach flachte die Partie etwas ab, ehe sich Cottbus erneut meldete. Engelhardt brachte den Ball per Hacke aufs Tor, allerdings mit zu wenig Druck, sodass der Regensburger Keeper keine Probleme hatte. Auf der Gegenseite köpfte Schönfelder aus fünf Metern – ebenfalls zu wenig Druck und zu unplatziert (72.). So blieb es beim 1:0, auch weil Funk in der Nachspielzeit einen Strafstoß von Dietz parierte (90.+4). Energie Cottbus kehrt damit nach zwölf Jahren in die 2. Bundesliga zurück. Regensburg beendet die Saison auf Rang 13.
30.000 Fans hofften und bangten in Duisburg – für den MSV war zwischen direktem Aufstieg, Relegation und Platz vier noch alles möglich. Die Zebras hatten früh die erste große Gelegenheit: Nach einer Ecke setzte sich Schlicke per Kopf durch, doch Schulz kratzte den Ball stark aus dem Eck (7.). Köln spielte mutig mit und kam nach einer Viertelstunde zu einer Doppelchance. Zunächst lenkte Braune eine Flanke über die Latte, anschließend sprang die Ecke von Jessens Bein beinahe ins eigene Tor. Doch Braune stand goldrichtig und verhinderte das Eigentor (15.). Dann eine strittige Szene: Lobinger ging im Strafraum zu Boden und hielt sich den Fuß, nachdem Kloss ihm bei der Ballannahme auf selbigen gestiegen war. Schiedsrichter Petersen ließ jedoch weiterspielen (23.). Duisburg blieb am Drücker. Erst prüfte Coskun Schulz, der reflexartig zur Ecke parierte (31.), dann flog der Kölner Keeper an einer Hereingabe vorbei, ehe Kloss Flecksteins Versuch auf der Linie klärte (41.). Kurz vor der Pause hätte Kloss für Köln beinahe selbst zugeschlagen: Braune parierte den wuchtigen Kopfball aus kurzer Distanz stark (45.).
Die zweite Halbzeit begann mit einem Schock für die Duisburger Fans: Duman traf zur Kölner Führung. Nachdem eine Hereingabe zunächst geblockt worden war, schlenzte er den freien Ball aus kurzer Distanz sehenswert in den Winkel (50.). Der MSV reagierte, hätte aber beinahe das 0:2 kassiert. Otto zog nach einem Konter ab, Braune wäre geschlagen gewesen, doch der Pfosten rettete (61.). Weil aus dem Spiel heraus wenig ging, musste eine Standardsituation helfen: Nach einer Ecke reagierte Bitter am schnellsten und bugsierte den freien Ball aus kurzer Distanz ins Netz (77.). Beinahe wäre das Stadion noch in Ekstase verfallen, doch Bulic traf frei vor Schulz nur den Pfosten (90.+7). Da Essen im Gegensatz dazu spät gewann, fiel Duisburg auf den vierten Rang zurück. Köln beendet die Saison als Elfter.
Die vermeintlich leichteste Aufgabe hatte Rot-Weiss Essen beim bereits abgestiegenen SSV Ulm 1846. Keine 60 Sekunden waren gespielt, da führte RWE bereits: Nach einem langen Ball auf Cuber Potocnik kam Ortag aus seinem Tor, konnte den Pass aber nicht klären. Der Essener legte quer auf Müsel, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Essen blieb am Drücker und erspielte sich weitere Chancen. So scheiterte Cuber Potocnik frei vor Ortag (27.). Doch im direkten Gegenzug bekam Ulm einen Strafstoß zugesprochen: Kraulich brachte Röser im Strafraum zu Fall, der Gefoulte verwandelte selbst souverän zum 1:1 (29.). Es kam noch bitterer für RWE: Hofmann spielte einen Rückpass auf Golz, den Chessa abfing und den Keeper umkurvte sowie zur Führung einschob (36.). Essen zeigte jedoch die richtige Reaktion. Müsel zog kurz vor der Pause aus der Distanz per Direktabnahme ab und traf sehenswert über den Innenpfosten zum 2:2 (40.).
Auch nach der Pause blieb Essen die spielbestimmende Mannschaft, ließ aber reihenweise Chancen liegen. Ulms Schlussmann Ortag wuchs über sich hinaus: Erst parierte er gegen Mizuta, anschließend auch den Nachschuss von Cuber Potocnik (53.). Der Keeper blieb der Faktor. Abiama köpfte platziert ins linke untere Eck, doch erneut war Ortag zur Stelle (68.). Hoffnung schöpfte RWE dennoch, als Mazagg nach einem Foul an Hofmann die Gelb-Rote Karte sah (71.). Kurz darauf versuchte es Abiama erneut, sein abgefälschter Schuss strich jedoch knapp vorbei (75.). Essen rannte weiter an. Müsel zog aus der Distanz wuchtig ab, Ortag lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an den Pfosten (86.). Schließlich fiel der Lucky Punch doch noch: Nach einer Ecke stocherte Hüning den Ball aus dem Gewühl über die Linie. Das späte 3:2 bedeutet die Relegation für RWE. Ulm steigt als Tabellen-19. in die Regionalliga ab.
Hansa Rostock brauchte ein kleines Fußballwunder, um noch in die Top drei einzuziehen. Voraussetzung dafür war ein Sieg beim 1. FC Saarbrücken. Die Kogge begann engagiert, doch Saarbrücken nahm zunächst etwas Tempo aus der Partie. Die erste gute Chance der Gäste ließ daher etwas auf sich warten: Fatkic spielte auf Holten, der direkt abzog, das Tor aber deutlich verfehlte (17.). Rund sieben Minuten später machte es Hansa besser. Wieder war Fatkic beteiligt, diesmal als Vorlagengeber für Krauß, der aus halblinker Position flach ins kurze Eck traf (24.). Kurz vor der Pause legte Rostock nach. Dieses Mal fungierte Krauß als Vorbereiter, Holten musste in der Mitte aus kurzer Distanz nur noch einschieben (37.). Auf der Gegenseite hatte Civeja die beste Chance. Sein Flachschuss parierte Uphoff zur Ecke (41.).
Emotional wurde es direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit: Saarbrücken-Ikone Manuel Zeitz, der seine Karriere beendet, wurde unter großem Applaus ausgewechselt. Wenig später wurde es auch sportlich emotional: Pick bediente Multhaup, der sich durchsetzte und aus kurzer Distanz zum 1:2 einschob (59.). Kurz zuvor war Schlussmann Uphoff verletzt rausgegangen, Hagemoser kam zu seinem Einsatz. Für ihn und die Kogge wurde es noch bitterer. Nach einer Ecke zog Naifi aus der Drehung ab und traf zum Ausgleich (67.). Nach exakt 75 Minuten drehte Saarbrücken die Partie sogar komplett: Civeja schob nach einem Steckpass souverän ein. Rostock antwortete jedoch umgehend. Eine zu kurze Klärungsaktion von Bormuth nutzte Harenbrock zum 3:3 (79.). Das letzte Wort hatte sogar noch Hansa: Ein Eigentor von Bichsel besiegelte den 4:3-Auswärtssieg. Das große Wunder blieb trotzdem aus – Rostock beendet die Saison auf Rang fünf, Saarbrücken wird 15.
Torschützen: Sturm (2.), Costly (31.), Gül (51.), Boyd (57.), Sturm (64.), Sturm (81.)
Torschützen: Jacobsen (32.), Wagner (38.), Meißner (48.), Diehl (53.), Kehl (63), Ouro-Tagba (67.), Sessa (78.)
Torschützen: Kaya (45.), Gözüsirin (52.)
Torschützen: Gindorf (7.), Schroers (46.), Ilic (52.), Gindorf (54.), Schroers (55.), Wiebe (74.), Gindorf (89.)
Torschützen: Taz (36.), Mhamdi (60.), Stark (78.)
Torschützen: Müller (27.), Bär (35.), Weinhauer (45.+2), Geis (63.), Bär (67.), Ehlers (70.)
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