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FC Augsburg

·09 de março de 2026

Dahmen überragt – und wird fast zum Torjäger

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Beim 1:2 in Leipzig blieb der FC Augsburg zwar ohne Zählbares, konnte aber einige positive Erkenntnisse mitnehmen: Finn Dahmen bestätigte seine derzeit starke Form – und mit Tim Schnitzer feierte das nächste Eigengewächs sein Bundesliga-Debüt.

Dahmen hielt den FCA mit mehreren Glanzparaden lange im Spiel: sieben gehaltene Bälle, starke Eins-gegen-eins-Szenen – dank seines Auftritts durften die Rot-Grün-Weißen bis in die Nachspielzeit auf Punkte hoffen. „Hinten drin hatten wir heute einen Wahnsinns-Torwart“, sagte Torschütze Robin Fellhauer, der den FCA in der 39. Minute nach toller Vorarbeit von Fabian Rieder in Führung brachte. Kapitän Keven Schlotterbeck ergänzte: „Finn hat heute überragend gehalten, wir würden uns freuen, wenn er auf den WM-Zug aufspringen würde.“


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In der turbulenten Schlussphase rückte Dahmen dann sogar im gegnerischen Strafraum in den Mittelpunkt: In der Nachspielzeit stürmte der 27-Jährige bei einem Standard mit nach vorne und kam per Kopf zum Abschluss – eine Szene, die unweigerlich Erinnerungen an Marwin Hitz weckte. Der ehemalige FCA-Keeper hatte am 21. Februar 2015 mit der allerletzten Aktion das 2:2 gegen Bayer Leverkusen erzielt. Dahmen war diesmal nah dran an einem ähnlichen Coup, verfehlte das Tor jedoch um Zentimeter.

Von der U10 bis in die Bundesliga

Eine weitere schöne Geschichte des Spiels: der Einsatz von Tim Schnitzer. Der 18-Jährige, seit der U10 beim FCA und praktisch neben der Paul-Renz-Akademie aufgewachsen, wurde in der 84. Minute eingewechselt. Nach Noahkai Banks und Mert Kömür ist er das nächste Talent aus dem eigenen Nachwuchs, das den Sprung zu den Profis geschafft hat. Bei der Pressekonferenz richtete Cheftrainer Manuel Baum, der sein 100. Pflichtspiel als FCA-Trainer feierte, anschließend „Grüße an das NLZ“ – ein klares Bekenntnis zum eingeschlagenen Weg.

Dass der FCA trotz eines starken Auftritts ohne Punkte blieb, machte den Nachmittag umso bitterer. 16 Abschlüsse, ein xG-Wert von 3,24 und 121,43 gelaufene Kilometer belegen den Aufwand, den die Mannschaft betrieb. Am Ende entschied ein unglückliches Eigentor in der Nachspielzeit die Partie. Zuvor hatte Rodrigo Ribeiro die große Chance zum 2:1, scheiterte aber mit einem Lupfer am Innenpfosten.

Trotz der Niederlage bleibt der FCA Tabellenneunter – und kann mit dem Auftritt in Leipzig selbstbewusst ins nächste Spiel gegen Borussia Dortmund gehen: wieder auswärts, wieder gegen ein Top-Team.

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