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·21 de maio de 2026

DFB bestraft Hertha BSC: 152.000 Euro Strafe nach Ausschreitungen in Dresden

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Hertha BSC hart bestraft: DFB verhängt 152.000-Euro-Strafe nach Ausschreitungen in Dresden

Nach den schweren Ausschreitungen beim Zweitliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC hat das DFB-Sportgericht harte Konsequenzen gezogen. Hertha muss 152.000 Euro zahlen. Außerdem werden bei den nächsten direkten Duellen beider Vereine die Gästekontingente reduziert.

DFB bestraft Hertha und Dresden

Die Vorfälle beim Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC am 4. April 2026 haben nun ein deutliches Nachspiel. Das DFB-Sportgericht verurteilte Hertha BSC wegen zweier Fälle unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zu einer Geldstrafe von 152.000 Euro. Bis zu 50.500 Euro davon darf der Verein für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.


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Auch Dynamo Dresden wurde bestraft. Der Klub muss 91.200 Euro zahlen. Zudem müssen die nächsten zwei Heimspiele nach Rechtskraft des Urteils unter Schließung der K-Blöcke K1 bis K5 stattfinden. Für eines dieser Spiele wurde die Maßnahme zur Bewährung ausgesetzt.

Pyrotechnik und schwere Ausschreitungen

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Dynamo Dresden – Hertha BSC Berlin Platzsturm –

IMAGO / Jan Huebner

Laut DFB wurden im Dresdner Fanblock 27 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Im Hertha-Block waren es zu Spielbeginn mindestens 30 pyrotechnische Gegenstände sowie mindestens fünf Feuerwerksbatterien. Das Spiel wurde deshalb zunächst für 4:45 Minuten unterbrochen.

In der 19. Minute eskalierte die Lage weiter. Hertha-Anhänger begaben sich in den Innenraum und in einen benachbarten Block. Dort kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen mit Dynamo-Fans sowie Sicherheitskräften. Anschließend liefen mindestens 60 Dresdner Anhänger aus dem K-Block über das Spielfeld in Richtung Auswärtsblock. Dabei wurden Bengalische Feuer und Feuerwerksraketen gezielt in Richtung Berliner Anhänger geschossen beziehungsweise geworfen.

Auch aus dem Hertha-Bereich wurden laut DFB mindestens elf pyrotechnische Gegenstände in Richtung Dresdner Anhänger geworfen. Erst die Polizei bekam die Situation unter Kontrolle. Das Spiel konnte erst nach 19 Minuten Unterbrechung fortgesetzt werden. Insgesamt wurden mindestens 17 Personen verletzt.

Folgen für die nächsten Duelle

Neben den Geldstrafen müssen beide Vereine ein gemeinsames Sicherheitskonzept erstellen. Bei den nächsten beiden direkten Duellen zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden darf der jeweilige Gastverein nur noch die Hälfte des zulässigen Gästekontingents anfordern. Das gilt sowohl für Liga- als auch für mögliche DFB-Pokalspiele. Außerdem müssen die Gästetickets personalisiert werden.

Zusätzlich müssen Hertha und Dresden bei den jeweiligen Auswärtsspielen mindestens 30 eigene qualifizierte Ordnungskräfte einsetzen.

DFB-Sportgerichts-Chef Stephan Oberholz sprach von einem Fall, bei dem Pyrotechnik „in einem solchen Ausmaß als Waffe gegen Menschen eingesetzt wurde“. Das sei „nicht tolerierbar“. DFB-Vizepräsident Thomas Bergmann bezeichnete die Vorfälle als „Gewaltexzess“.

Bittere Konsequenzen für Hertha und die Fans

Für Hertha kommt die Strafe zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der Klub muss nach dem verpassten Aufstieg ohnehin sparen und den Profi-Etat senken. Die Geldstrafe von 152.000 Euro belastet den Verein zusätzlich.

Besonders bitter: Die Reduzierung des Gästekontingents trifft auch viele friedliche Hertha-Fans. Gegen die Entscheidung kann binnen 24 Stunden nach Zugang Einspruch beim DFB-Sportgericht eingelegt werden.

Was meint ihr: Ist die Strafe gegen Hertha BSC gerecht oder trifft sie zu viele friedliche Fans?

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📷 Photo by IMAGO / Jan Huebner

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