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·21 de maio de 2026

Görlich stärkt Leitl den Rücken: Hertha BSC setzt trotz Fan-Frust auf Kontinuität

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Nach dem bitteren 1:6 bei Arminia Bielefeld war der Frust bei Hertha BSC groß. Viele Fans forderten die Entlassung von Stefan Leitl. Doch Geschäftsführer Dr. Peter Görlich stellt sich weiter klar hinter den Cheftrainer und erklärt, warum Hertha am eingeschlagenen Weg festhält.

Hertha hält an Stefan Leitl fest

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Leitl ist bei Hertha gescheitert – Photo by Christof Koepsel/Getty Images


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Die enttäuschende Saison von Hertha BSC hat mit dem deutlichen 1:6 in Bielefeld einen bitteren Schlusspunkt bekommen. Nach Abpfiff machten viele Fans ihrem Ärger Luft. Vor Ort und in den sozialen Medien wurden Forderungen nach einer Trennung von Trainer Stefan Leitl laut.

Geschäftsführer Dr. Peter Görlich kann den Frust nachvollziehen. Nach eigener Aussage verließ er nach dem Spiel sofort seinen Sitzplatz im Stadion. Eine Trainerentlassung kommt für ihn dennoch nicht infrage. In einer Medienrunde mit Sportdirektor Benjamin Weber machte Görlich deutlich, dass Hertha weiter auf Leitl setzt.

„Wir setzen auf diese Kontinuität“

Görlich begründet die Entscheidung vor allem mit dem Wunsch nach Kontinuität. „Wir setzen auf diese Kontinuität, wohl wissend, dass wir ein belastbareres Leistungsprofil benötigen“, erklärte der Hertha-Geschäftsführer. Die interne Bewertung der Saison sei bereits nach dem 25. Spieltag gestartet und zum 30. Spieltag grundlegend abgeschlossen worden. Die letzten vier Spiele seien zwar ebenfalls in die Betrachtung eingeflossen, hätten die Grundhaltung aber nicht mehr verändert.

Positiv hebt Görlich bei Leitl vor allem „Stabilität, Struktur, Entwicklung, klare Abläufe“ hervor. Auch eine kollektive Verbesserung in gewissen Phasen habe man erkannt, allerdings noch nicht konstant über eine gesamte Spieldauer. Genau daran soll nun weiter gearbeitet werden.

Kein Neustart, sondern Nachjustierung

Statt eines schnellen Trainerwechsels setzt Hertha auf Detailarbeit. Görlich sprach davon, dass man Klarheit darüber geschaffen habe, an welchen Themen es gelegen habe. Sein Ansatz: nicht alles umwerfen, sondern gezielt nachjustieren.

Die Saisonanalyse soll mehrere Hundert Seiten umfassen. Dabei wurden laut Bericht auch Datensätze verschiedener Anbieter ausgewertet. Hertha will daraus konkrete Schlüsse für Kader, Scouting und Transferplanung ziehen. Görlich gilt als datenaffin, entsprechend soll die Arbeit im Hintergrund künftig noch stärker auf Kennzahlen und klaren Profilen basieren.

Hertha erkennt klare Baustellen

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Weber überflüssig bei der Hertha? – Photo by Luciano Lima/Getty Images

Auch Sportdirektor Benjamin Weber sieht Ansatzpunkte. Hertha habe mit Spitzenteams mithalten können, aber nicht konstant genug. In entscheidenden Momenten habe die Mannschaft nicht zugepackt. Als zentrale Schwächen wurden unter anderem Standardsituationen in Offensive und Defensive sowie die Verfügbarkeit der Spieler genannt.

Dazu kommt die finanzielle Lage. Görlich stellte klar: Hertha sei ein Konsolidierungsklub und müsse Kaderkosten reduzieren. Der Sommer wird deshalb nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich herausfordernd. Trotzdem betonte Görlich, dass ein großer Teil der Mannschaft noch unter Vertrag steht: „Das Heft des Handelns liegt bei uns.“

Aufstieg wird nicht ausgerufen

Auch beim Saisonziel will Hertha vorsichtiger werden. Görlich machte deutlich, dass der Verein das Ziel zunächst intern an Mitarbeiter und Spieler kommunizieren werde, bevor es öffentlich genannt wird. Seine klare Botschaft: „Einen Aufstieg ruft man nicht aus, sondern erarbeitet ihn sich.“

Damit ist klar: Hertha BSC geht mit Stefan Leitl in den Sommer. Der Klub setzt trotz Kritik und Fan-Frust auf Kontinuität, Analyse und gezielte Veränderungen. Ob dieser Weg reicht, um die Berliner wieder näher an die Bundesliga zu bringen, wird sich in der kommenden Saison zeigen.

Was meint ihr: Ist es richtig, dass Hertha BSC weiter auf Stefan Leitl setzt?

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📷 Photo by Christof Koepsel/Getty Images und Luciano Lima/Getty Images

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