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·23 de abril de 2026
Nach Randalen: Dynamo Dresden verhängt 69 Stadionverbote

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Dynamo Dresden hat insgesamt 69 Hausverbote ausgesprochen, wie "Sport im Osten" berichtet. Damit reagiert der Verein auf die Ausschreitungen vergangener Wochen.
Schon nach dem Heimspiel gegen Hertha BSC überschatteten schwere Ausschreitungen die Partie. Nur eine Woche später machten Dynamo-Anhänger erneut negativ auf sich aufmerksam als sie sich vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg außerhalb des Stadions zu einer Massenschlägerei trafen. Die letztlich von der Polizei unterbundene gewaltsame Auseinandersetzung war nun auch der Auslöser für die Hausverbote. Nach anschließender Prüfung der insgesamt 214 festgestellten Personalien, wovon 120 aus Dresden stammen, wurde 69 als Stadiongänger identifiziert wurden. Diese mussten bereits beim vergangenen Spiel gegen Bochum außen vor bleiben und werden dies auch in den ausstehenden zwei Heimspielen.
Gegen eben jene hat Dynamo nun aktiv die Daten eingefordert und daraufhin Stadionverbote erteilt. "Wir sind im Moment im sehr engen Austausch mit der Polizei", sagte SGD-Geschäftsführer Stephan Zimmermann bei "Sport im Osten". "Wir können aber noch nicht einordnen, ob das alles Personen aus der aktiven Fanszene sind oder nicht." Grundsätzlich liegt bei solchen Auseinandersetzungen im Freien die Verantwortung beim DFB bundesweite Stadionverbote auszusprechen, dem kam Dynamo nun zuvor: "Wir wollten jetzt aber nicht so lange warten, bis dann der DFB entscheidet, sondern auch schon von unserer Seite ein Zeichen setzen", sagte Zimmermann. "Deswegen haben wir entschieden, die Personen für die restlichen Heimspiele mit einem Hausverbot zu belegen."
Trotz der erschreckenden Angriffslust betonte Zimmermann mit Blick auf Prävention auch künftig mit allen Fangruppierungen im Austausch zu bleiben "Da ist Kommunikation extrem wichtig, damit so etwas nicht noch mal passiert", so der Geschäftsführer. Was die Konsequenzen der Ausschreitungen aus dem Hertha-Spiel ist, bleibt derweil abzuwarten. Die Dresdner Polizei hat dafür eine 14-köpfige Einsatzgruppe gebildet und ist dabei weiter in laufenden Ermittlungen.
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