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·08 de maio de 2026
VfL vor Bayern-Spiel unter Hochspannung: Jetzt beginnt das große Rechnen

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·08 de maio de 2026

Der VfL Wolfsburg trifft am Samstag auf Bayern München. Zuvor hatten sich die Wölfe im Abstiegskampf zurückgemeldet. Durch das 1:1 beim SC Freiburg kletterte das Team von Trainer Dieter Hecking auf den Relegationsplatz und verließ damit erstmals seit langer Zeit wieder Rang 17. Punktgleich mit FC St. Pauli, aber mit dem besseren Torverhältnis, steht der VfL nun knapp über dem Strich.
Genau diesen Platz 16 gilt es in den verbleibenden beiden Spielen zu verteidigen.
Mit dem Saisonendspurt wächst nun auch die Nervosität. In Wolfsburg wird in den kommenden Tagen ständig gerechnet werden. Der Blick richtet sich nicht mehr nur auf das eigene Spiel, sondern permanent auch auf die Konkurrenz.
Die Ausgangslage ist kompliziert und eng zugleich. Wolfsburg empfängt am Samstag um 18.30 Uhr den FC Bayern München. Parallel kämpft St. Pauli gegen RB Leipzig um wichtige Punkte.
Auf dem Papier wirken beide Aufgaben ähnlich schwer.
Für den VfL geht es gegen Bayern deshalb nicht nur um Punkte, sondern möglicherweise auch um Schadensbegrenzung. Denn das Torverhältnis könnte am Ende über Klassenerhalt oder Relegation entscheiden.
Aktuell hat Wolfsburg ein Minus von 25 Treffern. St. Pauli steht bei minus 28. Sollte der VfL gegen Bayern deutlich verlieren und St. Pauli gegen Leipzig knapp unterliegen, könnte sich die Reihenfolge schnell wieder drehen.
Das würde die Ausgangslage vor dem direkten Duell am letzten Spieltag verändern. Bleibt Wolfsburg vor St. Pauli, würde dem VfL dort möglicherweise bereits ein Unentschieden reichen.
Doch das Fernduell mit St. Pauli ist längst nicht alles. Auch 1. FC Heidenheim mischt plötzlich wieder kräftig mit.
Die Heidenheimer holten zuletzt ein spektakuläres 3:3 beim FC Bayern und verpassten den Sieg erst Sekunden vor Schluss. Zuvor gewann die Mannschaft bereits mit 2:0 gegen St. Pauli. Der Tabellenletzte hat damit plötzlich wieder Momentum.
Der Rückstand beträgt aktuell nur drei Punkte. Sollte Wolfsburg gegen Bayern verlieren, St. Pauli gegen Leipzig ebenfalls leer ausgehen und Heidenheim in Köln gewinnen, hätten alle drei Teams 26 Punkte.
Dann würde der Tabellenrechner endgültig heißlaufen.
Aus Wolfsburger Sicht hätte die Ausgangslage vor dem Bayern-Spiel durchaus angenehmer sein können. Beim VfL hatte man insgeheim gehofft, dass die Münchner unter der Woche den Einzug ins Champions-League-Finale schaffen würden. Vielleicht hätten die Bayern dann in Wolfsburg etwas Kräfte geschont.
Doch daraus wurde nichts. Das Aus gegen Paris Saint-Germain sorgt nun eher für eine gefährliche Mischung aus Frust und zusätzlicher Motivation beim Rekordmeister.
Für Wolfsburg sind das keine guten Nachrichten. Die Bilanz gegen Bayern gehört seit Jahren zu den schwärzesten Kapiteln der Vereinsgeschichte.
Und dennoch: Der VfL hat sich überhaupt erst wieder in diese Position gebracht. Vor wenigen Wochen schien selbst Platz 16 weit entfernt. Nun haben die Grün-Weißen ihn erreicht und können den Relegationsrang aus eigener Kraft verteidigen.
Die letzten beiden Spieltage versprechen deshalb maximale Spannung. In Wolfsburg beginnt jetzt das große Zittern.
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