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·29 de maio de 2026
Vize-Präsident Ulf Sobek erklärt, wie René Wagner das Gremium des 1. FC Köln überzeugte

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Simon Bartsch
29 Mai, 2026
Es war eine diskutierte, am Ende aber einstimmige Entscheidung für René Wagner. Die Kölner haben ihren Trainer gefunden. Auch, weil der 37-Jährige bei seiner Analyse die richtigen Worte fand.
Ulf Sobek am Donnerstag bei einer Medienrunde
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Am Ende fiel die Entscheidung einstimmig aus. Keine Einwände gab es im Gremium, René Wagner bleibt Trainer des 1. FC Köln. Im Grunde hätte eine 4:3-Entscheidung gereicht, um den Coach in seiner Position zu halten. „Da musste nichts durchgedrückt werden. Das gesamte Gremium steht vollends hinter René Wagner“, erklärte FC-Vizepräsident Ulf Sobek am Donnerstagabend. Noch während der Saison deutete sich an, dass der FC mit dem 37-Jährigen gerne weiterarbeiten wolle. Vor allem Thomas Kessler galt schon damals als absoluter Befürworter des Trainers. Doch in den letzten beiden Spielen gegen Heidenheim (1:3) und die Bayern (1:5) überzeugten die Geißböcke eben nicht. Dem Vernehmen nach gab es auch Skepsis gegenüber dem Coach am Geißbockheim.
Die konnte Wagner zerstreuen in einem Gespräch vor dem Gemeinsamen Ausschuss. „Er hat nicht nur Ziele sondern auch die Wege dorthin genannt. Und aufgezeigt, wie er die einzelnen Bereiche sieht, die einzelnen Spieler entwickeln will, wie er das Spiel mit Ball sieht, wie er sein Training aufbauen möchte“, so Sobek weiter. „Das hat uns überzeugt, das er der richtige ist.“ Dabei war Wagner nicht der einzige Kandidat des Gemeinsamen Ausschusses. „Wir haben natürlich über verschiedene Szenarien diskutiert, alles andere wäre ja nicht seriös“, so Sobek. Es gab verschiedene Trainertypen, die diskutiert wurden. Namen nannte der Vizepräsident natürlich nicht. Am Ende habe man sich ohnehin für Wagner entschieden. „Es war eine einheitliche, geschlossene Rückmeldung“, sagte Sobek. Dabei ist dem 54-Jährigen die Stimmungslage der Fans natürlich nicht verborgen geblieben. Wagner hat bei den Anhängern einen schweren Stand.
Auch, weil der FC aus den sieben Spielen unter seiner Führung sechs Punkte holte und dabei nur selten spielerisch überzeugte. „Für uns ist das wichtige, dass wir inhaltlich überzeugt sind, dass er der richtige Trainer ist. Natürlich habe ich die Stimmung auch mitbekommen“, so Sobek. „Wir müssen uns nicht dafür entschuldigen, dass wir die Klasse gehalten haben. Wir wünschen uns, dass die Leute sich jetzt selbst von Renés Klasse überzeugen können.“ Dazu habe der Trainer auch erklärt, dass gerade in den Heimspielen ein attraktiver Fußball gespielt werden soll. „Lass uns die ersten Spiele gewinnen und ich bin mir sicher, René wird die Leute auf seine Seite ziehen“, sagte Sobek. Der Vizepräsident blickte auch noch einmal zurück auf die Zeit unter Lukas Kwasniok und bedankte sich beim Ex-Coach. „Er hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir die Klasse gehalten haben“, so Sobek.
Der 54-Jährige erklärte, dass die Trennung „sehr gut und wertschätzend abgelaufen“ sei. Insgesamt fiel das Saisonfazit positiv aus: „Das Minimalziel ist erreicht worden, wir haben die Klasse gehalten. Das ist, was wir uns vorgenommen haben. Die Platzierung hat unser Leistungsniveau über die gesamte Saison abgebildet“, sagt Sobek. „Trotzdem gibt es viele Stellschrauben, an denen wir in der nächsten Saison drehen wollen.“
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