Borussia Dortmund
·2. Februar 2026
In partnership with
Yahoo sportsBorussia Dortmund
·2. Februar 2026
Nicht ohne Stolz verwies der Jubilar auf die starke Bundesliga-Ausbeute seines Teams seit dem Ende der Winterpause. „ Wir haben vier von fünf Partien gewonnen und einmal unentschieden gespielt. Das ist eine super Statistik.“ Mit nun 45 Punkten nach 20 Partien weist der BVB die beste Zwischenbilanz seit Kobels Wechsel 2021 vom VfB Stuttgart nach Dortmund auf.
Dass die Borussia mit bislang 19 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Liga stellt und in dieser Kategorie nur knapp hinter Tabellenführer FC Bayern (18) rangiert, ist auch ein Verdienst des 28-Jährigen. Im Vergleich zur vergangenen Saison (34) hat sich die Zahl deutlich verringert. Und auch in seinen ersten drei Spielzeiten 2021/2022 (31), 2022/23 (26) und 2023/24 (26) musste der BVB im vergleichbaren Zeitraum mehr Treffer hinnehmen.
Kobels Leistungen genießen nicht nur in Dortmund, sondern auch in der Fachwelt höchste Anerkennung. Das Magazin kicker bescheinigte ihm für die Hinrunde eine „blitzsaubere“ Saison und kürte ihn zum besten Torhüter der ersten Saisonhälfte – vor Peter Gulácsi (RB Leipzig) und dem deutschen Nationalkeeper Oliver Baumann (TSG Hoffenheim). „Das ist eine Bestätigung seiner Leistung. Greg war in diesem halben Jahr sehr stabil. Er arbeitet unglaublich akribisch, macht sich ständig Gedanken über sein Torwartspiel und will sich immer weiter verbessern“, kommentierte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl. Für Kobel war die Auszeichnung kein Novum: Bereits im Winter 2022/23 hatte er die kicker-Rangliste angeführt.
Die Liste seiner starken Auftritte im BVB-Tor ist lang. In dieser Saison glänzte Kobel unter anderem beim Pokalsieg der Borussia in Frankfurt, als er den BVB mit Glanzparaden im Spiel hielt und im Elfmeterschießen den finalen Schuss von Eintracht-Profi Farès Chaibi parierte. Auch international sorgte der gebürtige Zürcher für Schlagzeilen. In der Schweizer Nationalmannschaft stellte er den Rekord von Yann Sommer mit fünf Länderspielen in Folge ohne Gegentor ein und trug maßgeblich zur erfolgreichen Qualifikation für die WM 2026 bei.
In der Bundesliga unterstreicht vor allem die Zahl der Zu-null-Spiele seine Klasse. Zehnmal – und damit in der Hälfte der bisherigen Ligapartien – blieb Kobel ohne Gegentreffer. Damit nähert er sich seiner persönlichen Bestmarke aus der Saison 2022/23 (11) und sogar dem Vereinsrekord von Roman Weidenfeller (15) aus der Meistersaison 2011/12. Der Bundesliga-Höchstwert von Manuel Neuer mit 20 Spielen ohne Gegentor (2014/15) dürfte allerdings außer Reichweite bleiben.
Auch wenn die Dortmunder Defensive beim Spiel gegen Heidenheim nicht so stabil stand wie eine Woche zuvor beim 3:0 in Berlin, hat Kobel klare Fortschritte bei der Absicherung des eigenen Tores ausgemacht. „Es gab heute sicher Dinge, die man besser machen kann. Aber wir hatten schon einige sehr gute Defensivleistungen“, kommentierte er den Auftritt gegen den Tabellenletzten. Doch bei aller Freude über das 3:2 – am liebsten mag er Siege, bei denen er nicht hinter sich greifen muss. „Dann schmeckt es am besten“, bekannte der Schlussmann.








































