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·14. August 2026
Alemannia lehnt wohl auch zweites FCN-Angebot für Schroers ab

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Nachdem der 1. FC Nürnberg bereits vor drei Wochen mit einem Angebot für Mika Schroers bei Alemannia Aachen abgeblitzt war, lehnten die Schwarz-Gelben nun offenbar auch die zweite Offerte des FCN ab, wie die "Aachener Zeitung" meldet.
Eine Ablöse von über einer Million Euro – inklusive Bonuszahlungen – soll es umfasst haben, das nachgebesserte Angebot des 1. FC Nürnberg. Das hatte die "Bild" am Donnerstag berichtet. Unter den Fans beider Klubs wurde anschließend eifrig diskutiert, ob Alemannia-Sportchef Rachid Azzouzi nun schwach wird. Die Antwort auf diese Frage gab es einen Tag später: Nein. Der "AZ" zufolge soll das Angebot als "nicht ausreichend" zurückgeschickt worden sein. Augenscheinlich war die finanzielle Schmerzgrenze der Aachener noch nicht erreicht. Dem Vernehmen nach fordern die Aachener eine Sockelablöse im siebenstelligen Bereich – mit zusätzlichen Bonuszahlungen.
Dass Azzouzi so hoch pokert – Ende Juni hatte er betont, erst bei einem "unmoralischen Angebot" über einen Verkauf nachdenken zu wollen -, dürfte nicht nur mit dem sportlichen Wert des Stürmers zusammenhängen, der in der letzten Saison mit 21 Toren und elf Vorlagen zu den Topscorern der 3. Liga gehörte und auch beim Saisonauftakt schon wieder an zwei Treffern beteiligt war. Vielmehr dürfte Aachens Sportchef nicht entgangen sein, dass der 1. FC Nürnberg angeblich 20 Millionen Euro für Ali Zoma fordert, den Schroers ersetzen soll. Entsprechend liegt es auf der Hand, dass die Alemannia mehr Geld fordern kann.
Wie Schroers mit dem stockenden Wechsel umgeht, dürfte sich am Samstag beim Auswärtsspiel in Köln zeigen. Am vergangenen Sonntag patzte er im Heimspiel gegen den SC Verl folgenschwer und verschuldete damit das 0:1, brachte die Alemannia anschließend aber mit einem Tor und einer Vorlage auf die Siegerstraße. Auch deshalb habe Trainer Mersad Selimbegovic nicht über eine Auswechslung des 24-Jährigen zur Pause nachgedacht, wie er am Donnerstag betonte.
"Keinen Moment. Ich degradiere keinen Spieler, der letzte Saison so viel geleistet hat, nur, weil er einen Fehler gemacht hat. Das wird auch bei anderen Akteuren kein Thema sein." Und so wird Schroers aller Voraussicht nach auch im Südstadion wieder in der Startelf stehen. Wie viele Einsätze danach noch folgen werden, ist jedoch ungewiss. Denn es darf davon ausgegangen werden, dass die Nürnberger noch ein weiteres Mal nachbessern werden. Der übliche Transferpoker eben.







































