ASSE: Gibt es Grund zur Sorge? | OneFootball

ASSE: Gibt es Grund zur Sorge? | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Peuple-Vert.fr

Peuple-Vert.fr

·14. September 2026

ASSE: Gibt es Grund zur Sorge?

Artikelbild:ASSE: Gibt es Grund zur Sorge?

Die ASSE hat in Dünkirchen (2:1) nach fünf Siegen in Folge ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Eine frustrierende Pleite, doch die Zahlen laden vor allem dazu ein, die Sache zu relativieren.

Die Verts hatten dennoch die Chancen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Augustine Boakye fand die Lücke und die ASSE erspielte sich mehrere gefährliche Situationen. Doch zwei Gegentore in nur sechs Minuten kippten die Partie. Muss man sich nach dieser ersten Niederlage also schon Sorgen machen?


OneFootball Videos


Nicht wirklich. Auch wenn das Ergebnis natürlich enttäuschend ist, erzählt der Spielverlauf eine etwas andere Geschichte.

ASSE: eine defensive Effizienz, die korrigiert werden muss

Das ist wohl die wichtigste negative Erkenntnis dieses Abends in Dünkirchen. Die ASSE hat die Chancen des Gegners sehr teuer bezahlt. Dabei ähnelte das Spiel dem Auftritt in Dijon (3:2-Sieg).

Dünkirchen kam im gesamten Spiel nur auf 0,56 Expected Goals (xG). Trotzdem erzielten die Gastgeber zwei Tore. Vor allem brachten sie nur zwei Schüsse aufs Tor. Beide landeten im Netz. Eine besonders hohe Effizienz des Gegners, die im Kontrast zu den Zahlen der Verts seit Saisonbeginn steht.

In sechs Spielen hat die ASSE nur 4,69 xG zugelassen. Dennoch kassierte sie sechs Tore. Das bedeutet, dass die Stéphanois 1,31 Tore mehr hinnehmen mussten, als die gegnerischen Chancen theoretisch erwarten ließen.

Und das Spiel in Dünkirchen wiegt in dieser Differenz besonders schwer. Seit Saisonbeginn hat die ASSE nur 16 Schüsse aufs Tor zugelassen. Sechs davon landeten im Netz. Anders gesagt: 37,5 % der gegnerischen Schüsse aufs Tor werden zu einem Treffer. Fast jeder dritte Schuss aufs Tor endet also hinter dem stéphanoiser Keeper.

Diese Statistik muss zwangsläufig beobachtet werden. Sie steht nicht unbedingt für eine klare Dominanz des Gegners, sondern eher für eine zu hohe Effizienz der Teams, die gegen die Verts antreten. Nach zwei Clean Sheets in den ersten beiden Spielen (Sochaux 3:0 und Grenoble 4:0) ist der weitere Verlauf weniger zufriedenstellend.

ASSE: ein Angriff, der mehr verdient gehabt hätte

Die andere Erkenntnis aus dieser Niederlage ist deutlich ermutigender. Denn der ASSE mangelte es nicht an Chancen. Die Stéphanois brachten sieben Schüsse aufs Tor und beendeten die Partie mit 2,01 xG. Augustine Boakye traf unter anderem die Latte. Auch Maxime Bernauer, Irvin Cardona und Jakob Breum hatten klare Möglichkeiten.

Mit 2,01 xG hat die ASSE also mehr als genug produziert, um mehr als nur ein einziges Tor zu erzielen.

Genau darin liegt die ganze Frustration dieses Spiels. Die Verts blieben beim letzten Abschluss unter ihren Möglichkeiten, obwohl ihre offensive Produktion ihnen hätte erlauben können, die drei Punkte mitzunehmen.

Umgekehrt spielte Dünkirchen vor dem Tor nahezu fehlerfrei. Der Kontrast ist also frappierend: 2,01 xG für die ASSE, 0,56 für Dünkirchen, aber am Ende eine 2:1-Niederlage.

Bei einem solchen Szenario muss man zwangsläufig Abstand gewinnen. Liest man nur das Ergebnis, scheint die ASSE einen schlechten Abend erwischt zu haben. Blickt man auf den Inhalt und die Chancen, fällt das Urteil deutlich weniger alarmierend aus.

Eine Niederlage, die vor allem als Warnsignal dienen sollte

Nach fünf Siegen an den ersten fünf Spieltagen sollte diese erste Niederlage nicht den gesamten Saisonstart der ASSE infrage stellen.

Die Verts haben in Dünkirchen verloren. Das ist Fakt. Aber sie haben auch genug Chancen herausgespielt, um auf ein anderes Ergebnis hoffen zu dürfen. Ihr Hauptproblem liegt eher in der Effizienz in beiden Strafräumen als in ihrer Fähigkeit, Gefahr zu erzeugen.

Das Auswärtsspiel in Metz bekommt daher eine besondere Bedeutung. Es verspricht alles andere als eine Formsache zu werden, wird aber ein Indikator für den Charakter dieser Mannschaft sein. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison hatten die Verts in den ersten sieben Spielen nicht verloren (17 Punkte von 21 möglichen), bevor sie danach völlig einbrachen (43 Punkte von 81 möglichen).

Das Ziel wird natürlich sein, schnell zu reagieren. Es kommt nicht infrage, dass diese Niederlage nach einem so überzeugenden Start Zweifel aufkommen lässt. Ein Sieg im nächsten Spiel würde diesen Abend in Dünkirchen sofort in die richtige Perspektive rücken.

Die ASSE hat also mehr Anlass zur Korrektur als zur Sorge. Die defensive Effizienz muss im Blick behalten werden, während die offensiven Chancen besser genutzt werden müssen. Denn bei solchen Statistiken wirkt die Niederlage in Dünkirchen eher wie ein Ausrutscher als wie ein echter Rückschlag.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen