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·26. August 2026

Atubolu verlängert in Freiburg - was das für seine Zukunft bedeutet

Artikelbild:Atubolu verlängert in Freiburg - was das für seine Zukunft bedeutet

Verlängert ein Spieler seinen Vertrag, ist das normalerweise ein Zeichen dafür, dass mögliche andere Wechseloptionen geplatzt sind. Bei Noah Atubolu ist die Situation allerdings komplett anders. Wie der Kicker und die Bild berichteten, hat der Schlussmann seinen bis 2027 laufenden Vertrag beim SC Freiburg verlängert. Allerdings nicht, um bei den Breisgauern zu bleiben, sondern um seinen Wechsel nach Frankfurt zu ermöglichen.

Atubolu-Leihe nach Frankfurt nimmt Formen an

Alles deutet nun darauf hin, dass der 24-Jährige per Leihe mit Kaufoption oder Kaufpflicht nach Frankfurt wechselt. Zudem könnte eine Leihgebühr fällig werden. Bereits vor einigen Tagen hatte die Bild ein solches Modell als wahrscheinliche Lösung im Atubolu-Poker bezeichnet. Das Medium geht davon aus, dass es sich um eine Kaufoption handeln wird, die unter leicht zu erreichenden Bedingungen (wie zum Beispiel der Klassenerhalt) zur Pflicht wird.


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Der SC Freiburg würde so zwar nicht sofort sein Geld für Atubolu bekommen, jedoch ist der Klub finanziell gesund und folgerichtig auch nicht auf schnelle Einnahmen angewiesen. Zudem schließt die Verlängerung die Gefahr aus, den Keeper am Ende doch im kommenden Sommer ablösefrei zu verlieren. Stand jetzt darf man aber fest davon ausgehen, dass der Wechsel zu Frankfurt über die Bühne geht. Atubolu möchte unbedingt zur SGE - und das so schnell wie möglich.

Angeschlagene SGE würde durch Leihe Zeit gewinnen

Die Frankfurter haben sich ebenfalls darauf festgelegt, Atubolu zu holen, da man in Michael Zetterer und Kaua Santos nicht mehr das volle Vertrauen hat. Der Deal konnte bislang aber noch nicht fix gemacht werden, weil die Frankfurter finanziell derzeit nicht auf Rosen gebettet sind. Die geforderten 15 Millionen Euro konnte oder wollte die Eintracht nicht aufbringen. Durch das Leih-Modell würden die Hessen Zeit gewinnen und könnten gegebenenfalls in diesem Sommer auch noch die eine oder andere Baustelle neben der Torhüter-Position bearbeiten. Es ist davon auszugehen, dass sich bis zum Deadline Day alle Parteien einig werden.

"Was ich bestätigen kann: Es kann ein Modell für eine zukünftige Lösung sein. Natürlich kann man sich vorstellen, dass je näher der Dienstag kommt, umso mehr Zug auch dahinter sein wird. Entsprechend wird es in den nächsten Tagen auch etwas anderes zu bestätigen geben. Was das genau ist, kann ich noch nicht sagen", erklärte Freiburg-Coach Julian Schuster vielsagend. Die Breisgauer haben in Mio Backhaus längst ihren Atubolu-Nachfolger gefunden.

Krösche hält sich Alternativen offen

Für den Fall, dass ein Atubolu-Deal entgegen der Erwartungen doch noch scheitert, soll sich Sportvorstand Markus Krösche Alternativen warmgehalten haben. Jacob Widell Zellström von Derby County soll der heißeste Kandidat sein, während der ebenfalls kurz gehandelte Kepa kein Thema ist. Die Wunschlösung ist und bleibt aber Atubolu.

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