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·21. September 2026

Baumann prangert Hoffenheimer Defensivverhalten an

Artikelbild:Baumann prangert Hoffenheimer Defensivverhalten an

TSG-Kapitän Oliver Baumann hat nach der 1:3-Niederlage der Hoffenheimer beim SC Paderborn die Sorglosigkeit im eigenen Defensivverhalten öffentlich angeprangert. Am DAZN-Mikrofon sprach der 36-Jährige laut kicker davon, dass die Mannschaft zu wenig Gewicht auf das Verteidigen lege. Ein Befund, der nach einem bislang enttäuschenden Saisonstart schwer wiegt.

Zehn Gegentore, sieben Treffer: Die Zahlen hinter der Kritik

Nach vier Bundesligaspielen hat sich die TSG bereits zehn Gegentore eingefangen, während offensiv sieben Treffer zu Buche stehen. Besonders problematisch ist dabei die Art und Weise, wie die Gegentore entstehen: Zu häufig verliert Hoffenheim nach eigenen Ballverlusten die Ordnung und ermöglicht dem Gegner gefährliche Situationen.


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Für einen Verein, der in der vergangenen Saison Platz fünf belegte und sich damit direkt für die Europa League qualifizierte, ist der Saisonstart ernüchternd. Auch international misslang der Auftakt: Beim griechischen Klub OFI Kreta verlor die TSG mit 0:2.

Das Problem beschränkt sich damit nicht allein auf die Defensive. Hoffenheim lässt auch offensiv immer wieder gute Möglichkeiten liegen und bekommt seine Leistungen bislang nicht konstant in Ergebnisse übersetzt.

Burger und Schicker stützen die Selbstkritik

Auch Wouter Burger übte deutliche Selbstkritik. Die Mannschaft habe zu einfache Gegentore kassiert, zu viele Bälle verloren und sei nach Ballverlusten zu schnell ausgekontert worden – teilweise in Unterzahl.

Burger ordnete Hoffenheim dabei selbst nicht als Topteam ein. Sportgeschäftsführer Andreas Schicker bemängelte ebenfalls die fehlende Konsequenz in beiden Strafräumen. Gleichzeitig betonte er, weiterhin zu 100 Prozent vom eingeschlagenen Weg unter Trainer Christian Ilzer überzeugt zu sein.

Einzelne Spieler fallen auf

Auch individuell lief in Paderborn nicht alles zusammen. Leon Avdullahu, Koki Machida und der eingewechselte Albian Hajdari gehörten laut kicker zu den Spielern, bei denen sich die Probleme besonders zeigten.

Baumann forderte anschließend, dass sich der Verbund gegen den Ball deutlich schneller kompakter und zuverlässiger organisieren müsse. Andernfalls droht die ansehnliche Offensivleistung der Mannschaft immer wieder durch vermeidbare Gegentore entwertet zu werden.

Was jetzt anliegt

Die Länderspielpause bietet der TSG zunächst die Möglichkeit, die bisherigen Probleme aufzuarbeiten. Allerdings ist ein Großteil des Kaders mit seinen Nationalmannschaften unterwegs, weshalb Trainer Ilzer nur eingeschränkt mit seiner Mannschaft arbeiten kann.

Danach muss Hoffenheim schnell Antworten liefern. Baumann forderte, die Defizite „knallhart“ und schnell anzugehen. Gerade die fehlende Konsequenz gegen den Ball müsse die Mannschaft in den kommenden Wochen abstellen.

Denn solange Hoffenheim hinten zu leicht Gegentore kassiert und vorne seine Chancen nicht konsequent nutzt, dürfte sich der Blick auf die Tabelle kaum entspannen.bläufen gearbeitet wird, damit sich Hoffenheim nicht länger auf der starken Vorsaison ausruht.

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