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·21. September 2026
DFB-Rückkehr? WM-Fahrer offen für Einsatz unter Jürgen Klopp

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Oliver Baumann hat seine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft offenbar noch nicht abgeschlossen. Der Torhüter der TSG Hoffenheim hält sich auch unter Bundestrainer Jürgen Klopp für einen Einsatz bereit.
Nach der 1:3-Niederlage gegen den SC Paderborn äußerte sich Baumann bei DAZN zu seiner Zukunft im DFB-Team. Auf die Frage, ob er bei Bedarf weiterhin zur Verfügung stehe, antwortete der 36-Jährige klar mit „natürlich“. Auch wenn er im ersten Aufgebot Klopps nicht berücksichtigt wurde, sieht Baumann seine Nationalmannschaftslaufbahn damit nicht als beendet an.
Baumann verwies zudem darauf, dass Klopp selbst die Möglichkeit einer späteren Rückkehr offenbar nicht ausgeschlossen habe. „Er hat die Tür nicht zugemacht“, erklärte der Hoffenheimer mit Blick auf den neuen Bundestrainer. Insgesamt absolvierte Baumann bislang 13 Länderspiele für Deutschland.
Klopps erste Kadernominierung deutet gleichzeitig auf einen größeren Umbruch hin. Für die ersten vier Nations-League-Partien berief der neue Bundestrainer insgesamt 44 Spieler in zwei Aufgebote. Im Tor setzte er zunächst auf Marc-André ter Stegen und Finn Dahmen. Baumann fehlt dagegen im aktuellen Aufgebot.
Dennoch betonte Klopp bei der Vorstellung des Kaders, dass die Nichtberücksichtigung eines Spielers keine endgültige Entscheidung bedeute. Gerade auf den Torhüterpositionen wolle er verschiedene Akteure kennenlernen. Bei ter Stegen habe er sich zunächst bewusst für einen erfahrenen Schlussmann entschieden, dahinter solle die nächste Generation aufgebaut werden.
Für Baumann bleibt damit zumindest eine Perspektive. Der Hoffenheimer war bereits Teil des deutschen WM-Aufgebots und stand im vergangenen Herbst zeitweise als Nummer eins im Tor. Nach dem Duell in der Europa League auf Kreta hat sich der TSG-Torwart zunächst enttäuscht über die Nichtnominierung geäußert.
Mit seiner Bereitschaft signalisiert er nun, dass er auch unter Klopp weiterhin für die Nationalmannschaft spielen möchte. Ob es tatsächlich zu einer erneuten Berufung kommt, bleibt aber abzuwarten.















