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·16. August 2026

BVB-Gerücht um El Mala: Jetzt spricht Klopp Klartext

Artikelbild:BVB-Gerücht um El Mala: Jetzt spricht Klopp Klartext

Nach den Gerüchten um Said El Mala bezieht Jürgen Klopp deutlich Stellung. Der neue Bundestrainer räumt mit den Spekulationen um einen möglichen BVB-Wechsel auf.

Jürgen Klopp hat sich erstmals ausführlich zu den Gerüchten um Said El Mala und Borussia Dortmund geäußert. Der neue Bundestrainer weist Berichte entschieden zurück, wonach er dem 19 Jahre alten Offensivspieler des 1. FC Köln einen Wechsel zum BVB empfohlen haben soll.


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An seinem ersten offiziellen Arbeitstag als Bundestrainer stellte Klopp klar, dass es ein entsprechendes Gespräch mit El Mala nicht gegeben habe. Die Meldungen über eine angebliche Empfehlung für seinen früheren Arbeitgeber sorgten bei ihm sogar für Unverständnis. „Es hat mich ein bisschen beleidigt, dass die Leute denken, ich wäre so dämlich, in meiner ersten Amtshandlung einen Spieler anzurufen und ihm zu sagen: ‚Der BVB würde gut zu dir passen.‘ Das habe ich natürlich nicht gemacht. Das ist nicht meine Aufgabe“, erklärte Klopp gegenüber DFB-TV.

Der 59-Jährige betonte zudem, bislang noch keine Gespräche mit potenziellen Nationalspielern geführt zu haben. Kontakte habe es unter anderem zu U-Nationaltrainern und einzelnen Bundesliga-Coaches gegeben. In Transferentscheidungen seiner Spieler wolle er sich grundsätzlich nicht ungefragt einmischen.

Klopp stellt Gerüchte um El Mala und den BVB klar

Anders könnte die Situation aussehen, wenn ein Spieler, mit dem Klopp bereits länger zusammengearbeitet hat, ihn persönlich um eine Einschätzung bittet. Dann sei ein Rat durchaus denkbar. Entscheidend sei dabei aber ausschließlich die Situation des jeweiligen Profis und nicht Klopps Vergangenheit bei einem bestimmten Klub. Zum konkreten Fall sagte er: „Said El Mala ist bestimmt ein netter Kerl, aber wir haben natürlich nicht darüber gesprochen.“

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Foto: Lars Baron/Getty Images

Ein Wechsel des Kölners nach Dortmund ist in diesem Sommer ohnehin vom Tisch. Der BVB zog sich am Freitag nach längeren Verhandlungen aus dem Transferpoker zurück. Medienberichten zufolge verlangte Köln rund 50 Millionen Euro für El Mala, dessen Vertrag noch bis 2030 läuft und keine Ausstiegsklausel enthält.

BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer begründete den Rückzug mit den finanziellen Dimensionen des Geschäfts. „Wir sind mutig, aber wir müssen am Ende die Kirche auch im Dorf lassen“, sagte er bei Sky. Dortmund habe zwar etwas riskieren wollen, dürfe dabei aber nicht „übermütig oder gar größenwahnsinnig“ werden.

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