Da ist sie wieder, die größte Baustelle: FC steht erneut am Ende der Standard-Liste – defensiv und offensiv | OneFootball

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·13. September 2026

Da ist sie wieder, die größte Baustelle: FC steht erneut am Ende der Standard-Liste – defensiv und offensiv

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Da ist sie wieder, die größte Baustelle: FC steht erneut am Ende der Standard-Liste – defensiv und offensiv

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Simon Bartsch

13 September, 2026

Das Unentschieden gegen Werder Bremen fühlte sich nicht nur bei den Fans wie eine Niederlage an, auch die Spieler äußerten sich zum Teil in diese Richtung. Besonders ärgerlich, dass sich wieder ein altes Problem bemerkbar macht beim 1. FC Köln: Wieder werden die Standards zur Baustelle.

Dass Niclas Füllkrug eine besondere Qualität bei Standards hat, ist bekannt. Dass der FC aber nicht gerade stabil bei Standardsituationen ist, auch. Und wenn dann auch noch beides zusammenkommt, …

Wieder ein Gegentreffer nach einer Standardsituation

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René Wagner wirkt eigentlich wie einer der ruhigeren Trainer in der Bundesliga. Doch ab und an fährt es dann doch aus dem Coach heraus. Hier mal eine erstaunlich laute Ansage, dort dann die ein oder andere Geste. Beim 1:1 im Heimspiel gegen Werder Bremen war Wagner dann auch nicht mehr die Ruhe selbst. Der Trainer war sichtbar erregt, gestikulierte, stampfte. „Man ärgert sich generell über jedes Gegentor. Wenn man riecht, dass so etwas passieren kann, dann ärgert man sich umso mehr“, sagte Wagner am Samstagabend. „In der Phase um das Gegentor haben wir es nicht geschafft, für Entlastung zu sorgen.“ Der Trainer erklärte weiter, dass er sich „ein wenig mehr versprochen“ habe. „Ich habe mich einfach geärgert, dass wir uns nach einer so guten ersten Halbzeit nicht belohnen können.“ Wagner ging auf die Standardsituationen nicht mehr ein. Dass der Gegentreffer aber einmal mehr nach einer Standardsituation gefallen ist, wird ihn dennoch geärgert haben.



FC hat im Sommer nachgebessert

Denn das Thema ist kein unbekanntes. In der vergangenen Spielzeit erzielten die Kölner nur acht Tore nach Standardsituationen, nur Bremen war mit sechs Treffern nach dem ruhenden Ball in der Offensive noch schlechter. In der Defensive war das Bild noch schwächer, denn Marvin Schwäbe musste den Ball nach Standards 20 Mal aus dem eigenen Tor holen. Der FC war die anfälligste Mannschaft der Liga, es folgten die beiden Absteiger St. Pauli und Wolfsburg mit jeweils 17. Nun ist die Spielzeit bekanntlich noch jung und es kann viel passieren.

Nur haben die Kölner nach einem ruhenden Ball das Tor eben noch nicht getroffen – auch nicht vom Elfmeterpunkt. Dort scheiterte Thijs Dallinga am Samstagabend. In der Liga wurden die Geißböcke aber schon drei Mal nach einem ruhenden Ball bezwungen. Am Samstagabend von Niclas Füllkrug nach einer Ecke und auch gegen Hoffenheim fielen die Tore nach einem Freistoß und nach einer Ecke. In Würzburg kassierten die Geißböcke das 0:1 ebenfalls nach einem Ball von der Eckfahne.

Deine FC-Noten

Bewerte die Spieler nach dem Spiel

1 = sehr gut · 6 = ungenügend

Marvin Schwäbe

1

2

3

4

5

6

Ø –

Alessio Castro-Montes

1

2

3

4

5

6

Ø –

Jahmai Simpson-Pusey

1

2

3

4

5

6

Ø –

Luka Lochoshvili

1

2

3

4

5

6

Ø –

Gideon Mensah

1

2

3

4

5

6

Ø –

Ellyes Skhiri

1

2

3

4

5

6

Ø –

Tom Krauß

1

2

3

4

5

6

Ø –

Linton Maina

1

2

3

4

5

6

Ø –

Mikey Moore

1

2

3

4

5

6

Ø –

Marius Bülter

1

2

3

4

5

6

Ø –

Thijs Dallinga

1

2

3

4

5

6

Ø –

Sebastian Sebulonsen

1

2

3

4

5

6

Ø –

Isak Johannesson

1

2

3

4

5

6

Ø –

Said El Mala

1

2

3

4

5

6

Ø –

Ragnar Ache

1

2

3

4

5

6

Ø –

Paul Okon-Engstler

1

2

3

4

5

6

Ø –

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Es muss noch viel passieren

Vier Gegentreffer nach Standards ist eine Ansage, in der Liga ist nach dem dritten Spieltag kein Team schlechter. Dabei hatte der FC in der Sommerpause einiges unternommen, um auch diese Baustelle in den Griff zu bekommen. Unter anderem wurde mit Luka Lochoshvili ein Spieler verpflichtet, der genau dort helfen soll. Dass der Georgier gerade in der Offensive gefährlich ist, hat der Georgier in der vergangenen Spielzeit bei Nürnberg bewiesen – allerdings in der 2. Bundesliga. Auch in der Vorbereitung traf der Innenverteidiger schon nach einer Ecke, kündigte an, weitere Tore auf diesem Weg folgen zu lassen. Bislang machen die Kölner noch nicht den Eindruck, sich dort verbessert zu haben. Doch die Saison ist jung, es kann noch viel passieren. Und ganz offensichtlich muss auch noch viel passieren.

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