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·23. August 2026
„Davor kann man seinen Hut ziehen“ – U21 des 1. FC Köln besteht Reifeprüfung in Oberhausen

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Daniel Mertens
23 August, 2026
Trainer Manuel Hartmann sprach im Nachgang über den starken Auftritt seiner jungen Mannschaft, den verschossenen Elfmeter und die entscheidende Schlussphase.

Manuel Hartmann vom 1. FC Köln ( Foto: 1. FC Köln)
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Es war ein bemerkenswerter Nachmittag im Niederrhein-Stadion von Oberhausen. Die vor der Saison hochgehandelten Kleeblätter hatten bislang noch kein Spiel der noch jungen Regionalliga-Saison verloren – doch das sollte sich gegen die FC-Reserve ändern. Dabei zeigten die Kölner über weite Strecken eine starke Leistung. Im ersten Durchgang war die FC-Reserve bei ihren Chancen eiskalt – zumindest bis zum Elfmeter von Malek El Mala. Und nach der Pause zeigte die junge Mannschaft, dass sie auch leidenschaftlich – und erfolgreich – verteidigen kann.
„Wir wussten, dass wir einen sehr spielstarken Gegner vor der Brust haben, der auch eine sehr hohe Qualität besitzt. Dementsprechend war das gesamte Spiel auf einem sehr hohen Regionalliganiveau“, konstatierte Kölns Trainer Manuel Hartmann. Seine Mannschaft habe die Inhalte, die sie sich unter der Woche erarbeitet habe, „sehr gut umgesetzt“. Und hätte Malek El Mala vom Elfmeterpunkt seinen zweiten Treffer des Tages zum 3:0 vor der Pause verwandelt, wäre die Partie wahrscheinlich frühzeitig entschieden gewesen. „Der war nicht gut geschossen, muss man so sagen. Das kann er besser“, urteilte Hartmann.
Stattdessen bekam Oberhausen insbesondere nach der Pause wieder mehr Zugriff. Die Kölner hätten sich beim Anlaufen zunehmend passiver verhalten und dem Gegner dadurch Räume eröffnet. Der Anschlusstreffer fiel schließlich nach einem Eckball. Obwohl die Kölner die Standardsituation zuvor weitgehend konsequent verteidigt hätten, habe ein Spieler seinen Gegenspieler aus den Augen verloren. „Da lässt ein Spieler leider seinen Mann laufen und genau dieser Spieler macht dann auch das Tor“, kritisierte Hartmann. Das Verhalten in dieser Szene müsse die Mannschaft „dringend aufarbeiten“.
Oberhausen drängte danach auf den Ausgleich, während die junge Kölner Mannschaft just vor der gegnerischen Fankurve zunehmend gefordert war. Genau darin sah Hartmann einen besonderen Wert des Erfolgs. „Wir waren heute am Anfang des Spiels, glaube ich, bei einem Durchschnittsalter von rund 20 Jahren“, sagte der Trainer. Mit Gil Neves und Maik Akumu seien zwei Spieler sogar noch für die U19 einsatzberechtigt. Umso größer sei seine Anerkennung für den Auftritt gewesen: „Wie sie das gemeistert haben, war dann schon wirklich beeindruckend. Davor kann man seinen Hut ziehen und das als nächsten Step in der Entwicklung sehen.“
Auch El Mala habe trotz des verschossenen Elfmeters eine starke Partie gezeigt. Der Angreifer sei nach seinem Fehlschuss kurz geknickt gewesen, habe sich aber sofort wieder in die Mannschaft eingebracht. Für Hartmann sei es die bislang beste Leistung des Offensivspielers in den ersten vier Spielen gewesen: „Malek hat nichtsdestotrotz heute wieder ein sehr engagiertes Spiel gemacht, war ein Aktivposten in der ganzen ersten Halbzeit“, lobte der Trainer. El Mala habe viel für die Mannschaft gearbeitet und sich mit seinem Treffer selbst belohnt.
Für die junge Kölner Mannschaft dürfte dieser Sieg besonders wertvoll sein. Sie zeigte in Oberhausen nicht nur ihre spielerischen Möglichkeiten, sondern bewies vor allem in der hektischen Schlussphase, dass sie auch mit Druck und Widrigkeiten umgehen kann. Darauf kann der Trainer in den kommenden Wochen aufbauen.
Mehr zum Thema:>> Eigengewächse oder internationale Youngster?
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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.
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