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·10. August 2026
Den globalen Markt erobern?! Bayern nimmt Buli-Vereine in die Pflicht

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Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der FC Bayern München möchte die Bundesliga auf dem globalen Markt stärken und arbeitet nun wohl an einer Internationalisierung für die gesamte Liga.
Ob das allen Vereinen schmeckt? Laut Sport1-Informationen plant der FC Bayern München eine Internationalisierung der Bundesliga. Unter anderem wolle er neue Turniere ins Leben rufen. Dabei fordere der deutsche Rekordmeister wohl auch Vorschläge von der Konkurrenz.
„Es kann nicht sein, dass der FC Bayern den Wagen allein zieht, sondern wir brauchen hier eine deutlich aktivere Unterstützung der gesamten Bundesliga – nicht nur von einem oder zwei Vereinen, sondern von der ganzen Bundesliga“, betonte Bayern-Boss Herbert Hainer bereits vor wenigen Tagen im Zuge der Asien-Tour.
Die Münchner sähen sich bei den Plänen, die Bundesliga auf den internationalen Märkten stärker zu positionieren, jedoch trotzdem als „Speerspitze“, wie Marketing-Vorstand Rouven Kaspar gegenüber Sport1 erklärte:
„Wir müssen, glaube ich, auch mehr in die Situation kommen, dass wir als Speerspitze noch aktiver in die Bundesliga reindiskutieren und Themen anstoßen – nicht nur politisch, sondern gegebenenfalls einfach mit guten Ideen kommen, wie wir gemeinsam mit den anderen Klubs ins Ausland kommen können.“
Eine der Ideen könnten wohl Mini-Turniere sein, die Bayern auch im Ausland austragen wolle.
Vor allem bei den Fans dürfte eine stärkere Auslandsvermarktung der Bundesliga auf Proteste stoßen. Denn auch wenn sich die Bayern dadurch wohl versprechen, die Bundesliga im Vergleich mit den anderen Top-Ligen Europas konkurrenzfähig zu halten, geht es im Endeffekt darum, noch mehr Geld für die Vereine zu erwirtschaften.
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