DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel | OneFootball

DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·17. März 2026

DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel

Artikelbild:DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel
Artikelbild:DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel

OneFootball Videos


DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel

Artikelbild:DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel

Simon Bartsch

17 März, 2026

Wie erwartet hat die Begegnung gegen den BVB noch ein Nachspiel für den 1. FC Köln: Der DFB verkündet die Strafe gegen Stadionsprecher Michael Trippel. Der 71-Jährige hatte sich im Duell gegen Dortmund negativ über die Schiedsrichter-Entscheidungen geäußert.

Es hatte sich angedeutet, nun ist das Strafmaß da. Der DFB verdonnert den FC zu einer Strafe aufgrund der verbalen Entgleisung des Stadionsprechers. Michael Trippel hatte während des Spiels und kurz nach Schlusspfiff über das Stadionmikrofon Kritik am VAR geübt.

Artikelbild:DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel

Stadionsprecher Michael Trippel vom 1. FC Köln

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel
Artikelbild:DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel
Artikelbild:DFB verkündet Strafe gegen Kölns Stadionsprecher Michael Trippel

Die Begegnung gegen Borussia Dortmund bleibt auch vor dem Derby gegen Mönchengladbach noch Thema. Der DFB hat nun die Strafe gegen den FC ausgesprochen. „Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten 1. FC Köln im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro belegt“, heißt es in dem Urteil des Verbands. „Zudem erhält der Klub die Auflage, seinen Stadionsprecher in geeigneter Weise ausdrücklich darauf hinzuweisen, unsportliche Aussagen, insbesondere in Bezug auf Schiedsrichter, Schiedsrichterentscheidungen und andere Spielbeteiligte, zukünftig zu unterlassen und Stadiondurchsagen ausschließlich mit neutralem Inhalt durchzuführen.“ 

Kritik auch von Kessler an Trippels Aussagen

Trippel hatte sich nach der Roten Karte gegen Jahmai Simpson-Pusey dazu verleiten lassen, „Pfui, widerlich“ ins Mikrofon zu sagen. Dabei war die Karte durchaus berechtigt. Wenn auch für den Schiedsrichter in Realzeit nicht so deutlich zu sehen war. Nachdem der Unparteiische dann aber in der Nachspielzeit ein klares Handspiel von Yan Couto übersah und der VAR nicht eingriff, nahm sich Trippel wieder das Mikrofon und äußerte sich erneut negativ. Schon damals hatte Thomas Kessler klare Worte gefunden. „Das ist eine Thematik, die gefällt mir nicht. Wir wollen nicht über den Stadionsprecher den Schiedsrichter bewerten. Dafür gibt es Menschen im Club, dazu gehört er nicht. Bei aller Emotionalität, und die darf Michael Trippel haben, weil er lange in diesem Club ist, ist es nicht richtig, dass ein Stadionsprecher über das Mikrofon seinen Emotionen freien Lauf lässt.“

Die Worte des Geschäftsführers waren von einigen Fans kritisiert worden, doch sie kommen dem Verein nun offenbar zu Gute. „Strafmildernd auf das Urteil wirkt sich aus, dass der 1. FC Köln in Person von Geschäftsführer Thomas Kessler die Aussagen unmittelbar nach der Partie klar missbilligt und verurteilt hat. Zudem entschuldigte sich der Stadionsprecher in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem Kontrollausschuss in aller Form für sein Verhalten“, heißt es weiter.

„Intervention wäre angebracht gewesen“

Die DFB Schiri GmbH hatte die Aussagen des Stadionsprechers bereits kritisiert: „Wir missbilligen die Äußerungen entschieden und halten sie für inakzeptabel. Unabhängig davon, ob eine Entscheidung des Schiedsrichters richtig, strittig oder falsch ist, kann und darf es nicht sein, dass ein Stadionsprecher sie negativ kommentiert und das Publikum so gegen den Unparteiischen aufbringt. Bei allem Verständnis für Emotionalität wurde hier eindeutig eine Grenze überschritten.“ Tatsächlich räumte die Schiri GmbH dann aber auch einen Fehler bei der Bewertung des Handspiels ein, das überhaupt erst zur Diskussion führte. „Eine Intervention wäre angebracht gewesen“. Trippel hatte sich bereits öffentlich entschuldigt, ein Gespräch mit den FC-Bossen hatte schon in der Woche nach dem Spiel stattgefunden. Nun wird wohl noch eins folgen.


Impressum des Publishers ansehen