Borussia Dortmund
·31. August 2026
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„Ich hätt’s noch geiler gefunden, wenn wir ein, zwei Tore mehr geschossen hätten. Aber man muss zufrieden sein mit dem, was man kriegt. Es war ein toller Sieg. Die Fans haben eine coole Stimmung gemacht. Es war schön, sie wieder gehört zu haben. Das macht Lust auf die Saison“, sagte Gregor Kobel nach dem Auftaktspiel vor 81.365 begeisterten Zuschauern im SIGNAL IDUNA PARK.
„Die erste Halbzeit war Spektakel, die zweite viel Arbeit“, fasste Lars Ricken das Spiel zusammen. 14:0 lautete die Torschussbilanz nach 45 Minuten, 6:8 jedoch in Durchgang zwei. Da „haben wir ein bisschen weniger so gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe. Das müssen wir besser machen“, kritisierte Niko Kovac.
Mit einer „spannenden, mutigen Aufstellung“ (Ricken) hatte der Trainer auf den Ausfall von Ramy Bensebaini (Rippenprellung) als Back-Up auf der linken Innenverteidiger-Position reagiert. Da Nico Schlotterbeck und Emre Can ohnehin lange fehlen, musste Kovac kreativ sein. Um eine komplette Rochade zu vermeiden, betraute er Daniel Svensson mit dieser Aufgabe. Der Schwede, der diese Position schon in der Nationalelf bekleidete, lieferte eine blitzsaubere Partie ab: 90 Prozent seiner Pässe erreichten den Mitspieler. „Es war förderlich, dass wir in der ersten Halbzeit so dominant waren, als wenn du sofort unter Beschuss bist“, meinte Kobel und fügte hinzu: „Er hat’s klasse gemacht.“
Das galt – insbesondere in der ersten, dominant geführten Halbzeit – für alle. Ein Rädchen griff ins andere. Geschäftsführer Lars Ricken freute sich darüber, dass der „offensivere Gedanke im Fokus“ gestanden habe: „Wir haben tolle Kombinationen gesehen und gezeigt, dass wir im Stande sind, Außergewöhnliches zu entwickeln.“
Jobe Bellingham (klasse Spiel über 90 Minuten!) leitete das 1:0 mit einem öffnenden, vertikalen Ball auf Konstantinos Karetsas ein. Und dann ging es schnell. Zu schnell für den HSV. Karetas auf Serhou Guirassy, kurzer Doppelpass zwischen den beiden, und dann war der Weg frei für den Torjäger: 61. Treffer im 98. Spiel für den BVB.
„Mit Beier auf der linken Schiene hat sich der Trainer auch hier für die offensivere Lösung entschieden“, so Ricken – und auch diese Entscheidung ging voll auf. Svensson schlug den Ball mit Beginn der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach vorne, Maximilian Beier setzte sich auf dem linken Flügel durch, hatte das Auge für Giannis Konstantelias, dessen Schuss von Hamburgs Abwehrchef Sebastiaan Bornauw unhaltbar abgefälscht wurde.
„Der Trainer hat gezeigt, dass wir mutigen, frischen Fußball spielen wollen“, resümierte Ricken und fügte hinzu: „Wir haben die positive Grundstimmung bestätigt und freuen uns auf die nächsten Heimspiele.“ Für die nächste Begegnung am 8. September gibt es insbesondere für „Nicht-Dauerkarteninhaber“ eine große Chance auf Tickets! Am kommenden Dienstag (1.9., 12 Uhr) startet der Vorverkauf für das Champions-League-Heimspiel gegen den FC Villarreal, zunächst für Vereinsmitglieder, dann für alle, die Lust haben, den neuen BVB zu sehen…Boris Rupert







































