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·1. März 2026
Die richtigen Puzzle-Teilchen? Lukas Kwasniok und der Spagat zwischen Offensivpower und Überforderung

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Simon Bartsch
1 März, 2026
Im Duell gegen den FC Augsburg setzte Lukas Kwasniok auf die Defensivkünste von Jakub Kaminski und entschied sich gegen einen seiner Nachwuchskräfte.

Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg (Foto: Sebastian Widmann/GettyImages)
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Lukas Kwasniok wollte sich in der vergangenen Woche nicht festlegen. Der Trainer der Geißböcke hielt einen Einsatz von Cenny Neuman oder einen von David Fürst gegen den FC Augsburg für durchaus denkbar. Bereits am Donnerstag fiel die erste Entscheidung. Fürst reiste gar nicht erst mit in die Fuggerstadt. Neumann stand zwar im Kader, kam aber noch nicht zu seinem Debüt. Für den 19-Jährigen war es die zweite Kader-Nominierung, doch zu einem Einsatz reichte es nicht. Noch nicht. Denn die beiden FC-Youngster könnten in den Überlegungen des Kölner Trainers künftig vielleicht eine größere Rolle spielen. Nach den Ausfällen von Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann fehlen den Geißböcken die etatmäßigen rechten Schienenspielern.
Sollte Alessio Castro-Montes in der kommenden Woche noch nicht zur Verfügung stehen, wären die beiden Nachwuchsspieler sicher wieder eine Option. Auch unmittelbar vor dem Spiel gegen den FCA hatte der Kölner Coach betont, dass sie schon bald ihre Chance erhalten könnten, wenn auch nicht unbedingt von Beginn an. „Wir haben es am Mittwoch auch so trainiert, aber ich hatte noch nicht das Gefühl, dass sie am Freitagabend von Beginn an ihren Mann stehen könnten. Da hätte ich sie überfordert und ihnen keinen Gefallen getan“, sagte der Coach. Und so zog Kwasniok den beiden Talenten ein weiteres Puzzle vor. Und der 44-Jährige darf sich durchaus die Frage gefallen lassen, ob die Teile denn auch wirklich gut ineinander gepasst haben. So schob Kwasniok einmal mehr Jakub Kaminski auf die rechte Defensivseite zurück. Eine Rolle, die der Pole durchaus spielen kann. Kaminski lieferte auf der rechten Schiene erneut eine ordentliche Leistung ab. Mehr aber auch nicht.
In der Offensive ist der 23-Jährige aber durchaus gefährlicher. Das bewies Kaminski im Duell gegen die TSG Hoffenheim, wo der Pole einmal mehr zu den starken Kölnern gehörte, an fünf Torschüssen beteiligt war und den Ausgleich von Said El Mala sogar vorbereitete. Gerade in der Hinrunde zeigte Kaminski, wie wichtig er für den FC in dieser Rolle ist. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass dem FC spielerisch gegen die Augsburger so gut wie gar nichts einfiel. Kaminski gehört zu den Akteuren, die vom schnellen Umschaltspiel der Kölner profitieren. Zu diesen Momenten kam es im Grunde nicht, weil der FCA die Geißböcke (nach druckvoller Anfangsphase) anlaufen ließ, um genau diese Situationen zu unterbinden. Ob Kaminski dem Spiel also ein anderes Element verliehen hätte, darf zumindest hinterfragt werden.
Zudem ist der Sprung für die Nachwuchskräfte in den Profibereich nach wie vor ein großer. Es wird für den Kölner Trainer also ein Abwägen bleiben, ob der Nachwuchs wirklich schon bereit für mehr ist und Kwasniok auf Kaminski in vorderster Front weiterhin verzichten kann. Die Begegnung gegen den BVB spricht jedenfalls wieder für Umschaltmomente, allerdings auch für schnelle gegnerische Außenspieler.









































