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·14. Januar 2026
Ein Jahr später: Wie Karius seinen Schalke-Deal bewertet

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Vor rund einem Jahr wagte Loris Karius einen Schritt, der von vielen skeptisch gesehen wurde. Am 15. Januar 2025 unterschrieb der Torhüter beim FC Schalke 04. Damals zu einem Zeitpunkt, an dem seine sportliche Zukunft alles andere als klar war. Heute fällt das Fazit des 32-Jährigen positiv aus.
Im Gespräch mit dem kicker blickte Karius nun auf seinen Wechsel zurück und sprach offen über die damalige Situation. Nach nur wenigen Pflichtspielen seit der Corona-Pandemie sei der Schritt zu Schalke für ihn ein echter Neuanfang gewesen, allerdings auch mit Risiko verbunden. „Ich wusste nicht, ob ich wirklich die Chance bekomme, mich durchzusetzen“, erklärte der frühere U21-Nationalspieler.
Zu Beginn startete Karius als Nummer zwei hinter Justin Heekeren, arbeitete sich aber über Trainingsleistungen in den Fokus des Trainerteams. „Die Trainer mussten den Mut und die Überzeugung aufbringen, mich ins Tor zu stellen“, so Karius. Diese Entscheidung zahlte sich aus: Ende Februar 2025 erhielt er erstmals seine Chance und blieb in den folgenden Wochen die erste Wahl, bevor ihn eine Wadenverletzung frühzeitig stoppte.
Trotz des verletzungsbedingten Saisonendes verlängerte Schalke den Vertrag im Sommer und gab ihm einen Vertrauensbeweis, der sich bislang ausgezahlt hat. In der laufenden Spielzeit ist Karius die klare Nummer eins und überzeugt die Verantwortlichen. In 17 Ligaspielen blieb er neunmal ohne Gegentor: eine Quote von knapp 53 Prozent.

Foto: Getty Images
Dass Schalke aktuell zum Kreis der Aufstiegsfavoriten zählt, liegt dementsprechend auch an den Leistungen des Keepers. Laut kicker gibt es inzwischen sogar Stimmen, die Karius als Kandidaten für die WM 2026 sehen. Für ihn selbst wäre das „die Kirsche auf der Sahne“. Im Fokus steht für den Routinier aber weiterhin, mit den Knappen zu überzeugen.









































