Frauen des 1. FC Köln verlieren nach Cerci-Gala in Hoffenheim deutlich | OneFootball

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·27. April 2026

Frauen des 1. FC Köln verlieren nach Cerci-Gala in Hoffenheim deutlich

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Frauen des 1. FC Köln verlieren nach Cerci-Gala in Hoffenheim deutlich

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Daniel Mertens

27 April, 2026

Das hatten sich die Fußballerinnen des 1. FC Köln anders vorgestellt: Fünf Tage vor der Fußball-Party in Müngersdorf gegen Werder Bremen gab es kein frisches Selbstvertrauen. Die Ex-Kölnerin Selina Cerci wirbelte den FC durcheinander, war an allen fünf Toren der TSG Hoffenheim beteiligt, traf dabei dreimal selbst. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Werder Bremen.

Die Leistungssteigerung der Kölnerinnen nach der Pause kam zu spät, am Ende stand eine 2:5-(1:4)-Niederlage.

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Laura Vogt vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

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Kölns Trainerin Britta Carlson tauschte im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt rund einen Monat zuvor die halbe Startelf aus. Lisa Schmitz, Adriana Achcinska, Zoe Hasenauer, Lydia Andrade und Martyna Wiankowska ersetzten die angeschlagene Irina Fuchs sowie Sara Agrez, Anna-Lena Stolze, Laura Donhauser und die erkrankte Laura Feiersinger. Das bedeutete gleich zwei Comebacks nach vielen Monaten in der Anfangsformation. Lisa Schmitz stand erstmals seit dem vierten Spieltag in Essen Ende September wieder auf dem Platz. Die 33-Jährige hatte während ihrer Verletzungspause den Stammplatz an Irina Fuchs verloren. Lydia Andrade stand sogar erstmals seit dem ersten Spieltag in Leipzig wieder in der ersten Elf.

Vier Tore in 20 Minuten

Der Anstoß im Kraichgau war kaum verhallt, da klingelte es bereits im Kölner Tor. Marie Steiner leitete den Angriff selbst ein, legte ab zu Selina Cerci, die dabei möglicherweise im Abseits gestanden haben könnte. Die Ex-Kölnerin legte direkt quer in den Sechzehner zurück zu Steiner, die mühelos zum 1:0 für die TSG nach 90 Sekunden einschob (2.). Die FC-Defensive ließ sich hier viel zu leicht düpieren. Und es kam noch schlimmer: Pauline Bremer spielte vor dem eigenen Sechzehner einen Fehlpass in die Füße von Hoffenheims Nikee van Dijk, die in den Lauf von Cerci spielte. Cerci vollendete freistehend ins lange Eck zum 2:0 für die Gastgeberinnen, stand beim Zuspiel diesmal aber eindeutig im Abseits, sodass der Treffer nicht hätte zählen dürfen (7.).

Die Kölnerinnen ließen die Köpfe jedoch nicht hängen. Bei einem Rückpass auf Laura Dick setzte Lydia Andrade nach – und wurde belohnt. Hoffenheims Torfrau schoss Andrade beim Versuch des Befreiungsschlags an und von der Kölnerin trudelte der Ball zum 2:1 ins Tor (10.). Doch die FC-Frauen brachten sich abermals selbst in Bedrängnis: Adriana Achcinska spielte einen langen Pass von der Mittellinie zurück vor den eigenen Sechzehner, der aber im Zentrum bei Cerci landete. Die agile Stürmerin legte nach rechts raus zu van Dijk, die durch die Beine von Schmitz hindurch zum 3:1 für die TSG traf (19.).

Umstellung auf Dreierkette zahlt sich aus

Nach der aufregenden Startphase verflachte das Spiel, doch kurz vor der Pause wurde die Kölner Abwehr ein weiteres Mal bei einem schnellen Angriff überrumpelt. Martyna Wiankowska kam auf der linken Abwehrseite bei Jill Janssens nicht hinterher, deren Querpass die mitgelaufene Cerci in der Mitte freistehend zum 4:1 (41.) nur noch über die Linie drücken musste. Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste, die zwei personelle Änderungen vornahmen, den besseren Start. Laura Vogt flankte den Ball ins Zentrum. Hoffenheims Torfrau wehrte zur Seite genau zu Jessen ab, die mit Wucht zum 4:2 traf (50.).

Carlson hatte zur zweiten Hälfte auf eine Dreierkette in der Abwehr mit Agrez, Hegering und Bohnen umgestellt – und das zahlte sich aus. Die Rheinländerinnen waren nun die agilere Mannschaft und schnupperten am Anschlusstreffer. Hoffenheims Torhüterin rettete jedoch mit einem starken Reflex gegen den Abschluss der freistehenden Pauline Bremer (64.). Auf der Gegenseite hätte Cerci nach einer Einzelleistung beinahe für die Entscheidung gesorgt, traf mit ihrem Schuss aus spitzem Winkel aber nur die Latte (68.).

Unterm Strich kam die deutliche Leistungssteigerung nach der Pause jedoch zu spät, die Hypothek der ersten Hälfte war zu groß. Cerci sorgte nach ihrem Sololauf ohne ernsthafte Gegenwehr der Kölner Abwehr mit ihrem dritten Treffer für das 5:2 (90.). Den Schlusspunkt setzte Janna Grimm nach einem Ballverlust von Vogt vor dem Strafraum mit dem 6:2 (90.+4). Damit fiel der verdiente Hoffenheimer Sieg am Ende jedoch zu hoch aus.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Bohnen, Hegering (86. Degen), Wiankowska (46. Agrez) – Achcinska (46. Stolze), Vogt, Hasenauer (75. Wiankowska) – Bremer, Andrade (60. Zeller), Jessen. Tore: 1:0 Steiner (2.), 2:0 Cerci (7.), 2:1 Andrade (10.), 3:1 van Dijk (19.), 4:1 Cerci (41.), 4:2 Jessen (50.), 5:2 Cerci (90.), 6:2 Grimm (90.+4).

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