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·1. Februar 2026
"Genau das habe ich mir erhofft": Dotchevs Plan mit El-Zein geht auf

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Der SSV Ulm hat mit dem 1:0 gegen den MSV Duisburg einen überraschenden Sieg gelandet und den Rückstand zum rettenden Ufer auf nur noch einen Zähler verkürzt. Entscheidend war ein Kniff von Trainer Pavel Dotchev mit dem Torschützen Abu-Bekir El-Zein.
Das war ein Paukenschlag, mit dem keiner gerechnet hatte. Die Ulmer schlugen den bisherigen Spitzenreiter dank eines Treffers von Winterzugang Abu-Bekir El-Zein, der erstmals in der Sturmspitze auflief. "Der Trainer hat mich die Woche gefragt, ob ich auf der Neun spielen kann. Ich meinte zu ihm, dass ich drei Jahre über in Dortmund auf der Neun gespielt habe. Ich sagte, dass ich bereit bin und habe das auf dem Platz bewiesen", sagte der Torschütze nach dem Spiel bei "MagentaSport".
Der Plan von Trainer Pavel Dotchev ging voll auf: "Genau das habe ich mir erhofft, dass wir mit El-Zein einen Spieler hatten, den man nicht packen kann. Dass er das Tor gemacht hat, freut mich natürlich sehr." Nicht nur mit der Aufstellung lag der Ulmer Trainer richtig. Generell hatte er seine Mannschaft gut auf den Gegner eingestellt, die in den letzten vier Partien ohne Gegentor geblieben war. "Wir wussten, was Duisburgs Schwachstellen sind. Die haben sehr große Spieler, wollen lange Bälle spielen und dann zweite Bälle hinter die Kette. Wir haben heute sehr gut verteidigt hinten und vorne waren wir sehr effizient", erklärte El-Zein.
Nachdem Ulm die erste Halbzeit weitgehend kontrolliert hatte, mussten sie nach dem Seitenwechsel viel Abwehrarbeit leisten, um die knappe Führung über die Zeit zu bringen. "In der zweiten Halbzeit hat Duisburg ganz oft den langen Ball gespielt und das zu verteidigen, ist schwer. Wir standen ein bisschen zu tief. Das war immer wieder gefährlich. Aber wir haben fast kaum etwas zugelassen", stellte Dotchev zufrieden fest und sprach von einem verdienten Erfolg. Damit feierte Ulm den zweiten Sieg in Folge – jeweils ohne Gegentor. Langsam, aber kontinuierlich trägt die Arbeit des neuen Trainers Früchte. "Er hat immer die passenden Worte. Die Mannschaft steht voll hinter ihm, er steht voll hinter uns", meinte El-Zein.
Obwohl die Spatzen noch unter dem Strich stehen, zeigt der Trend mit zwei Siegen am Stück klar nach oben. "Wir haben gut Selbstvertrauen getankt. Das wird Woche für Woche wie ein Endspiel für uns. Wir müssen immer noch hart an uns arbeiten und dann wird das noch was", zeigte sich El-Zein zuversichtlich. Nur noch ein Punkt beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer, nachdem vor zwei Wochen sieben Zähler fehlten. Dennoch warnte Dotchev: "Wir haben noch nichts geschafft, sind aber auf einem guten Weg. Wir müssen unsere Punkte weiter holen." Schon am Freitag geht es für seine Elf beim SV Waldhof Mannheim weiter.
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