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·31. Juli 2026
Gladbach: Schröder erklärt die Japan-Strategie

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·31. Juli 2026

Borussia Mönchengladbach geht mit gleich drei japanischen Nationalspielern in die neue Saison. Neben Zento Uno und Shuto Machino wurde zuletzt auch Daiki Hashioka verpflichtet. Der Rechtsverteidiger kam aufgrund der Verletzung von Yukhym Konoplya kurzfristig für ein Jahr auf Leihbasis von Slavia Prag an den Niederrhein.
Im Interview mit der Bild erklärte Sportchef Rouven Schröder nun, warum Borussia in diesem Transfersommer gleich zwei japanische Spieler verpflichtet hat und weshalb er große Stücke auf Profis aus Japan hält.
Schröder betonte, dass er in der Vergangenheit sowohl sportlich als auch menschlich sehr gute Erfahrungen mit japanischen Spielern gemacht habe. Besonders schätzt Gladbachs Sportchef deren Disziplin, Demut, Arbeitswillen, Respekt und Wissbegierigkeit. Genau diese Eigenschaften würden hervorragend in das Teamgefüge von Borussia Mönchengladbach passen.

Gladbach holt neuen Rechtsverteidiger – Photo by Stephen Pond/Getty Images
Es wird spannend zu beobachten sein, welchen Einfluss die japanischen Nationalspieler auf Borussia Mönchengladbach in der kommenden Saison haben werden. Daiki Hashioka dürfte zumindest zum Saisonstart gute Chancen haben, sich auf der Rechtsverteidiger-Position zu etablieren. Zento Uno muss sich dagegen im zentralen Mittelfeld gegen die starke Konkurrenz um Enzo Leopold, Jens Castrop und Philipp Sander durchsetzen.
Bei Shuto Machino gestaltet sich die Situation hingegen deutlich schwieriger. In der Offensive ist Borussia Mönchengladbach aktuell enorm breit aufgestellt, sodass der 26-Jährige sogar um einen Platz im 20 Spieler umfassenden Spieltagskader kämpfen muss.
Machino wechselte erst im vergangenen Sommer für ein Ablösepaket von rund zehn Millionen Euro von Holstein Kiel nach Gladbach. Seine erste Saison verlief jedoch enttäuschend. Durch die Verpflichtungen von Hugo Bolin und Isac Lidberg sowie die Rückkehr von Robin Hack und Tim Kleindienst hat sich seine Ausgangslage zusätzlich verschlechtert. Daher ist es durchaus möglich, dass es bis zum Ende des Transferfensters noch zu einem Abschied des japanischen Nationalspielers kommt.
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In der Vereinsgeschichte haben bislang erst vier Japaner für Borussia Mönchengladbach gespielt: Yuki Otsu, Ko Itakura, Shio Fukuda und Kota Takai. Mit Zento Uno, Shuto Machino und Daiki Hashioka soll die japanische Erfolgsgeschichte am Borussia-Park nun fortgesetzt werden.
Welchen Impact werden die japanischen Nationalspieler eurer Meinung nach auf die Spielweise von Borussia Mönchengladbach in der kommenden Saison haben? Schreibt es in die Kommentare!
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🖊 Autor: Jan David Busch
📷 IMAGO / Kirchner-Media







































