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·2. Oktober 2026

Kimmich nach dem 2:0 ohne ihn: Wie sicher ist sein Stammplatz?

Artikelbild:Kimmich nach dem 2:0 ohne ihn: Wie sicher ist sein Stammplatz?

Joshua Kimmich wollte bei der Nationalmannschaft bleiben, Bundestrainer Jürgen Klopp schickte ihn trotzdem nach Hause. Während der Kapitän Familienurlaub macht, gewann die zweite DFB-Gruppe gegen Serbien mit 2:0, ausgerechnet mit Aleksandar Pavlović allein vor der Abwehr.

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Joshua Kimmich nach dem 0:1 gegen Griechenland am 27. September 2026 in der WWK Arena in Augsburg. Nach dem Spiel reiste der DFB-Kapitän wie geplant ab. (Foto: Alex Grimm / Getty Images)


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Zwei Kader, eine klare Botschaft

Klopp hatte von Anfang an zwei getrennte Kader für die aktuellen Länderspiele angesetzt, Kimmich kannte diesen Plan und bat trotzdem mehrfach um einen Verbleib. Der Bundestrainer lehnte ab und begründete das in einem Interview scherzhaft damit, dass häufiges Nachfragen die Erfolgsaussichten eher verschlechtere.

Kimmich selbst zeigte sich öffentlich verständnisvoll und betonte, der Trainer wolle eben andere Spieler kennenlernen. Lothar Matthäus kritisierte die Entscheidung dennoch, er hätte den Kapitän lieber in allen vier Partien dabei gehabt, damit ihn auch die Neulinge kennenlernen.

Pavlović liefert den Nachweis

Gegen Serbien stand Pavlović erstmals allein auf der Position, die Klopp eigentlich für Kimmich vorgesehen hat. Der 22-Jährige verteilte die Bälle mit Übersicht, tauchte im Strafraum auf und klärte defensiv, was liegen blieb. Tom Bischof traf zum 1:0, Florian Wirtz, der nach der Pause die Kapitänsbinde von Serge Gnabry übernahm, erzielte selbst das 2:0.

Der Sieg relativiert sich allerdings durch den Gegner: Serbien steht punktlos am Tabellenende der Gruppe. Dennoch zeigt das Ergebnis, dass Klopps Elf auch ohne ihren etatmäßigen Kapitän funktioniert, während die erste Gruppe mit Kimmich bislang nur ein Unentschieden und eine Niederlage holte.

Was jetzt für Kimmich auf dem Spiel steht

Die Kapitänsbinde ist für Kimmich nicht in Gefahr, die trägt in Klopps Team ohnehin der Spieler mit den meisten Länderspielen. Wackeln kann aber sein Stammplatz, zumal Pavlović mit 22 und Bischof mit 21 Jahren deutlich jünger sind. Klopp selbst wies nach dem Spiel im TV-Interview zurück, mit der Nominierung eine Botschaft gesendet zu haben, betonte aber, künftige Botschaften kämen direkt von ihm.

Die Fakten im Überblick:

  • Aufstellung: Pavlović spielte gegen Serbien allein vor der Abwehr, Kimmichs Stammposition
  • Ergebnis: 2:0 gegen Serbien durch Tore von Bischof (39.) und Wirtz (61.)
  • Bilanz ohne Kimmich: erster Sieg unter Klopp, zuvor 1:1 in Amsterdam und 0:1 gegen Griechenland mit Kimmich
  • Länderspiele: Kimmich liegt mit 116 Einsätzen weiter auf Rang sieben der ewigen DFB-Liste
  • Kritik: Lothar Matthäus hätte Kimmich gern in allen vier Partien dabei gehabt

So geht es weiter: Am Sonntag um 20.45 Uhr spielt die zweite DFB-Gruppe in Thessaloniki bei Tabellenführer Griechenland, die Partie Griechenland gegen Deutschland überträgt RTL. Die Aufstellung Deutschland heute gibt es vor dem Anpfiff bei uns.

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