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·3. Oktober 2026
Klopp über Kimmich: Diese Antwort lässt alle Möglichkeiten offen

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Jürgen Klopp wollte die Debatte um Joshua Kimmich nicht weiter anheizen. Nach dem starken 2:0 gegen Serbien betonte der Bundestrainer vielmehr, wie wichtig unterschiedliche Optionen im deutschen Mittelfeld sind.

Joshua Kimmich (Deutschland) reklamiert beim Länderspiel gegen Ghana in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. (AFP)
Mehrfach versuchte Klopp auf der Pressekonferenz vor dem Nations-League-Rückspiel gegen Griechenland am Sonntag um 20.45 Uhr bei RTL in Thessaloniki, der Diskussion über Kimmichs Rolle auszuweichen. Schließlich brach er den Versuch mit einem Lachen ab: „Ich gebe auf. Offiziell. Jetzt schon. Macht, was ihr wollt.“
Nach dem phasenweise begeisternden 2:0 am Donnerstag in München gegen Serbien hatte sich die Frage gestellt, ob Kapitän Kimmich seinen Stammplatz verlieren könnte. Florian Wirtz, Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic hatten im Mittelfeld überzeugende Leistungen gezeigt.
Klopp wollte daraus jedoch keine Konkurrenzgeschichte gegen den DFB-Kapitän machen. „Ja, das Mittelfeld war top“, erklärte der Bundestrainer. Zugleich verwies er auf den Wert eines breit aufgestellten Kaders: „aber jetzt stellt euch vor, wir hätten in Deutschland genau drei Mittelfeld-Spieler. Wie kacke wär das denn? Genau drei! Wir brauchen natürlich mehr.“
Mit den personellen Möglichkeiten sei er sehr zufrieden, stellte Klopp klar. „mit der Situation sehr zufrieden. Das muss ich echt sagen. Keiner, der richtig kicken kann, muss sich Sorgen machen oder irgendetwas“, betonte er.
Der Chefcoach hoffe ausdrücklich auf möglichst viele Alternativen: „wir haben eine Auswahl. Das hoffe ich wirklich.“ Für seine Mannschaft brauche er verschiedene Profile, darunter „Führungsspieler, laufstarke Spieler, kreative Spieler“. Es brauche „alles mögliche“, sagte Klopp und ergänzte, er freue sich „auf die Zukunft mit den Jungs“.
Eine Antwort auf Kimmichs Perspektive, aus der keine neue Schlagzeile entstehen könnte, sehe er ohnehin nicht. Deshalb formulierte Klopp abschließend: „Ich freue mich, dass Joshua Kimmich deutscher Nationalspieler ist – und alle anderen auch.“







































