MillernTon
·10. Februar 2026
Lage am Millerntor – 10. Februar 2026

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·10. Februar 2026

Der FC St. Pauli steigt heute in die Trainingswoche ein und hofft auf viele Rückkehrende. Ansonsten: Hürzeler, ÖPNV, Gedenken und Kacktore. Die Lage am Dienstag.
Schau an, kaum gewinnt der FC St. Pauli mal ein Spiel, schon herrscht gute Laune. Erstaunlich.Wir besprechen jedenfalls so ziemlich alles relevante zum Sieg des Willens gegen den VfB, Stimmung, blutige Nasen und sonstige Verletzungen. Hier als Audio- oder Video-File:
Beginnen wir mit dem „Nach dem Spiel“-Gespräch (36min), welches Michael wieder mit Sebastian vom Vertikalpass führte. Es ging unter anderem um Unterschriften, ausgedünnte Kader und blutige Nasen.
Traditionell hat der Rasenfunk (2h36m) am Superbowl-Wochenende eine etwas andere Folge als sonst, um den Heimsieg des FCSP gegen Stuttgart geht es ab 1h08m17s. In Kontakt Bleiben (58m19s) hingegen feiert gleich zwei Hamburger Siege, während beim Flugkopfball (1h15m) neben dem Jubel in braun-weiß auch die Bremer Niederlage in Freiburg verarbeitet werden muss.
Gestern war trainingsfrei und Wunden lecken. Heute und morgen wird um 11.30h trainiert. Die Einheiten am Donnerstag und Freitag finden dann wieder ohne Öffentlichkeit statt.
Fabian Hürzeler schwamm bisher auf steten Wellen des Erfolges, jetzt wird es erstmals so richtig eng für ihn. Nach nur einem Sieg in zwölf Ligaspielen und dem Abrutschen auf Rang 14 der Premier League nimmt der Gegenwind zu. Immerhin bewahrheitete sich der spöttische Gesang der eigenen Fans nicht, die ihm mit „You’re getting sacked in the morning!“ musikalische Entlassungs-Grüße ausrichteten, nachdem sie vorher schon „You don’t know what you are doing!“ gesungen hatten. Doch die Vereins-Verantwortlichen bei Brighton & Hove Albion trauen ihm die Wende offenbar weiterhin zu und Hürzeler selbst stellte fest, dass er sich bei den Optionen „aufgeben oder noch härter arbeiten“ ohnehin immer für Letzteres entscheiden werde. // kicker
Der SC Freiburg bekommt offenbar nicht genug von Englischen Wochen und gastiert heute im DFB-Pokal um 20.45h (Sky) bei Hertha BSC, um die Alte Dame mal wieder davon abzuhalten, das Pokalfinale zu erreichen. Während Stefan Leitl die Hauptstadt einschwört („Die Hütte muss brennen!“), hätte Julian Schuster sicher nichts dagegen, wenn noch eine weitere Englische Woche dazu kommt.
Für das morgige Pokalspiel zwischen Bayern München und RaBa Leipzig stand zwischendurch sogar eine Absage im Raum, da es im Münchner ÖPNV morgen einen Streik geben soll – und das Stadion bekanntlich extrem weit außerhalb der Stadt liegt. Die MVG kündigte aber jetzt an, die Sonderbahnen für den Fußball trotz der stark eingeschränkten Personallage weiter anbieten zu können. Sicher sehr zur Freude derjenigen, die auf anderen Strecken auch gerne zumindest einen Notbetrieb genutzt hätten. // Sportschau
Heute DFB-Pokal, morgen DFB-Pokal – und denkt dran: Mittwoch, 25. Februar, das nächste MillernTon-Quiz mit Tim!
Jährlich am 2. August findet der Europäische Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma statt, bei dem auch die Fanszene des FC St. Pauli regelmäßig Veranstaltungen an der Gedenkstätte am (ehemaligen) Hannoverschen Bahnhof in der heutigen Hafencity besucht. Das FC St. Pauli Museum wies gestern auf BlueSky auf diesen Artikel auf taz.de hin, in dem es um den absolut unwürdigen Konflikt um die Gedenkstätte geht. Im Mittelpunkt steht der Investor Harm Müller-Spreer, der mit der Stadt einen Deal abgeschlossen hatte – von dem er stark profitierte, sich jetzt aber offenbar nicht mehr an seine Zusage erinnert oder aber zumindest dieser nicht wie geplant nachkommt.
Oder auch: Alle bekloppt!Da schrieb ich gestern vom doppelten 4:5 zwischen Fürth und Magdeburg und fügte auf meine „Hat es bestimmt noch nie gegeben!“-These eher spaßig hinzu, dass Adventskalender-Allesrätsler Mario jetzt bitte nicht auf die Idee kommen sollte bis in die 4. Liga Luxemburgs in den 60er-Jahren nach einem Gegenbeispiel zu suchen.Doch Mario hört einfach nicht und kramte tatsächlich eine Begegnung aus der Bezirksklasse Sachsenwald in der Saison 1958/59 hervor. TuS Dassendorf, heute bekanntlich Hamburgs Oberliga-Serienmeister und Verein von unter anderem Max Kruse und Martin Harnik, hatte damals tatsächlich beide Spiele gegen den VfL Grünhof-Tesperhude mit 5:4 gewonnen!Klar, gesucht waren zwei 5:4-Auswärtssiege in einem Hin- und Rückspiel, aber in meiner unendlichen Gnade bin ich bereit, einen halben Punkt für die Mühe zu gewähren.Danke auch an All-to-nah, der mir postwendend ein Foto der entsprechenden Kreuztabelle aus den DSFS-Bänden dazu schickte.
Kacktor des Monats Januar. // YouTube
Forza St. Pauli!// Maik
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