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·4. September 2026
Nach Andrades Vertragsverlängerung: Frauen des 1. FC Köln reisen zur Pflichtaufgabe beim Aufsteiger

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Daniel Mertens
4 September, 2026
Mit Lydia Andrade hat derweil eine Leistungsträgerin ihren Vertrag verlängert.
Die Frauen des 1. FC Köln
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Die FC-Frauen stehen vor einem Monat, der die Richtung für die laufende Saison vorgeben könnte. Die Kölnerinnen streben nach dem siebten Platz im Vorjahr ein weiteres Jahr im gesicherten Mittelfeld an und wollen idealerweise sogar noch etwas höher klettern. Der 1:0-Heimsieg gegen Hoffenheim war eine gute Basis, auf der in den kommenden Wochen aufgebaut werden kann – und muss. Der September dürfte schon Indizien liefern, ob die Kölnerinnen den gewachsenen Ansprüchen auch die entsprechenden Ergebnisse folgen lassen.
Das Auswärtsspiel am Samstag in Mainz ist zweifellos eine Pflichtaufgabe für den FC. Der Aufsteiger verlor die ersten beiden Saison-Spiele gegen Bremen (1:2) und in München (0:2). „Mainz ist ein Aufsteiger mit Potenzial, der absolut ernst zu nehmen ist. Ihre zwei Niederlagen bisher waren knapp, gegen Bayern haben sie aufopferungsvoll gekämpft und auch extrem gut verteidigt – mit allem, was sie zur Verfügung haben. Darauf können wir uns am Samstag ebenfalls einstellen“, äußerte die Trainerin Britta Carlson mit Blick auf den kommenden Gegner und ergänzte: „Man hat schon gesehen, dass es nicht einfach ist, gegen Mainz Tore zu erzielen. Sie haben ein gutes Umschaltspiel, sind variabel, greifen mal hoch an und stehen auch mal tiefer. Auf ihre schnellen Stürmerinnen, die immer wieder Tiefgang haben, müssen wir aufpassen.“
Carlson richtete den Blick aber auch auf ihre eigene Mannschaft: „Wir müssen zudem unsere Stärken auf den Platz bringen und unser Spiel noch besser gestalten, gerade was die Aktionen mit dem Ball angeht. Der Sieg gegen Hoffenheim hat uns gutgetan, wir haben aber auch noch viele Themen, an denen wir weiter arbeiten müssen.“ Auf das Spiel in Mainz folgt das Heimspiel gegen Union Berlin. Auch hier ist der FC im eigenen Stadion sicherlich in der Favoritenrolle. Mit idealerweise sechs weiteren Punkten und dann insgesamt neun Zählern auf der Habenseite könnte der FC befreit zum „Bonusspiel“ in München fahren am 19. September. Zum Monatsabschluss folgt am 26. September noch das DFB-Pokal-Spiel bei Hertha BSC, wo der FC diesmal – anders als im Vorjahr – nicht bei einem Zweitligisten straucheln will, um den Traum vom Endspiel im eigenen Stadion aufrechtzuerhalten.
Fernab dessen laufen bereits die langfristigen Personalplanungen am Geißbockheim. Mit Lydia Andrade hat eine Leistungsträgerin ihren Vertrag beim FC vorzeitig bis Sommer 2028 verlängert. Die Schweizer Nationalspielerin „hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, über welche Qualitäten sie verfügt“, lobte Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball, und schob hinterher: „Wir freuen uns sehr, dass sie bei uns bleibt, und sind überzeugt davon, dass sie auch in Zukunft eine wichtige Rolle in unserer Offensive einnehmen wird.“
Die Offensivspielerin kommentierte ihre Vertragsunterschrift: „Ich bin glücklich und dankbar für meinen neuen Vertrag und die Wertschätzung, die mir beim FC entgegengebracht wird. Ich habe in der Phase, in der es noch nicht so gut lief, weiter an mich geglaubt und für meine Einsatzzeiten gekämpft. Darauf bin ich sehr stolz und ich werde auch in Zukunft alles für meine Mannschaft und den FC geben.“ Idealerweise kann Andrade den Rückenwind der Vertragsverlängerung am Samstag in Mainz auf dem Platz in Tore ummünzen – und so dem FC helfen, eine weitere sorgenfreie Saison zu spielen und den höheren Ansprüchen gerecht zu werden.







































