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·15. September 2026
Nach nächster Pleite der U21 des 1. FC Köln – Manuel Hartmann fordert: „Wir müssen endlich eine Entwicklung zeigen“

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Daniel Mertens
15 September, 2026
Mit den ersten 45 Minuten zeigte sich Trainer Manuel Hartmann noch zufrieden. Für den Rest der Spielzeit findet der Coach allerdings kritische Wort nach der Niederlage gegen Bergisch Gladbach.
Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
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Der Nachmittag fühlte sich wie eine Kopie des Bonner Spiels an, das die U21 ebenfalls nach einer Führung noch komplett aus den Händen gab. „Ich war mit der ersten Halbzeit zufrieden. Du hast das Spiel komplett im Griff, du hast Chancen, machst das 1:0, es läuft wieder alles nach Plan“, lobte Hartmann die ersten 45 Minuten. Nach der Pause habe seine Mannschaft das Spiel zunehmend aus der Hand gegeben: „Dann weißt du nicht, was los ist.“ Besonders ärgerte sich der Trainer, dass seine Spieler nach dem ersten Rückschlag nicht die richtige Reaktion zeigten – und gerade die angedachten Leader ihre Rolle nicht ausfüllten: „Da vermisse ich einfach Führung auf dem Platz“, haderte Hartmann und nahm dabei ausdrücklich auch seine Routiniers in die Pflicht. In solchen Situationen müsse die Kommunikation übernommen werden. Genau das habe ihm aber erneut gefehlt. „Wir haben zu viele Spieler, die gerade in den schwierigeren Zeiten dann sich verstecken und dann den Ball nicht mehr wollen.“
Auch deshalb wolle Hartmann derzeit keinen Blick auf die Tabelle werfen. Die U21 hatte immerhin die nächste Gelegenheit verpasst, näher an den Spitzenreiter Gütersloh heranzurücken. Für den Coach gehe es zunächst um andere Dinge. „Mein Job ist, dass wir erstmal unsere Grundtugenden und diese Dinge, die dich erfolgreich machen, an den Tag legen.“ Dazu gehöre für ihn eine „Championship-Mentality“: „Wenn du einen Nackenschlag kriegst, stehst du auf und machst weiter.“ Erlebt habe er aber wiederholt das Gegenteil: „Dann siehst du wieder, wie die Schultern runtergehen, der Kopf runtergeht. Und das geht so nicht. Da müssen wir jetzt endlich mal eine Entwicklung zeigen, weil es sonst in der Liga immer schwierig ist.“
Stattdessen kassiere seine Mannschaft derzeit häufig den nächsten Rückschlag, weil sie sich nicht ausreichend dagegen auflehne. „Und deswegen gucke ich nicht auf die Tabelle. Ich habe genug so damit zu tun jetzt.“ Die Konsequenz: Nach der erneuten Niederlage gebe es für ihn fortan keine gesetzten Spieler mehr: „Da ist der Konkurrenzkampf offen. Egal ob jung oder alt, jeder muss sich da an die eigene Nase fassen. Von der Nummer eins bis zum letzten Kaderplatz muss jeder sich beweisen. Und beweisen tut man sich am Wochenende auf dem Platz.“
Die nächste Chance gibt es dafür am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Rhynern.







































