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·3. Oktober 2026

Nationalmannschaft: Bundestrainer Klopp zum Kapitän Kimmich: „Je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich…“

Artikelbild:Nationalmannschaft: Bundestrainer Klopp zum Kapitän Kimmich: „Je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich…“

Jürgen Klopp schickte seinen Kapitän Joshua Kimmich für die letzten beiden Nations-League-Spiele nach Hause, obwohl der mehrfach um einen Verbleib bat. Der Bundestrainer erklärte öffentlich, warum er trotz bester Leistung konsequent blieb und was er sich davon für die junge Mannschaft erhofft.

Artikelbild:Nationalmannschaft: Bundestrainer Klopp zum Kapitän Kimmich: „Je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich…“

Joshua Kimmich nimmt am 27. September 2026 beim Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland in der Augsburger WWK Arena den Ball an. (Alex Grimm / Getty Images Europe via Getty Images)


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Klopps klare Haltung

Klopp machte deutlich, dass die Entscheidung von Anfang an feststand und nichts mit Kimmichs Auftritten zu tun hatte. Im TV-Interview sagte er: „Jo hat einen überragenden Eindruck gemacht. Aber wir müssen natürlich gucken.“ Er wolle testen, wie die Mannschaft funktioniert, wenn die etablierten Führungsspieler fehlen, etwa im Falle einer Verletzung. Kimmich selbst hatte nach dem 0:1 gegen Griechenland öffentlich gesagt, er wäre „gerne geblieben“, und fragte laut Klopp mehrfach nach.

Zwischen Scherz und Botschaft

Auf die mehrfachen Bitten seines Kapitäns reagierte Klopp mit einem Satz, der durchaus auch als Ansage verstanden werden kann: „Je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will.“ Zusätzlich schickte er eine launige Botschaft hinterher, dass die Familie Kimmich nun Familienurlaub habe und er hoffe, dass dieser auch angetreten werde. Kimmich verfolgte das Spiel gegen Serbien von der Tribüne aus und sah einen klaren Sieg der Mannschaft von Jürgen Klopp.

Was der Umbruch bedeutet

Klopp nutzte die Phase konsequent zum Ausprobieren: Gegen Serbien übernahm Serge Gnabry als Kapitän, ehe Florian Wirtz nach dessen Pausenwechsel die Binde bekam. Für das Rückspiel in Thessaloniki fehlt nun auch Gnabry aus Belastungsgründen, wodurch Wirtz mit seinen 47 Länderspielen zum erfahrensten Spieler im Kader wird. Wer in der Aufstellung gegen Griechenland stehen wird, zeigt, wie ernst es Klopp mit dem angekündigten Umbruch meint. Einen Überblick über alle aktuell nominierten Spieler gibt es bei den Nationalspielern im Kader.

Die Fakten im Überblick:

  • Kimmich fehlt: Kapitän stand gegen Serbien und Griechenland nicht im Kader
  • Grund: Klopp wollte Mannschaft ohne etablierte Führungsspieler testen
  • Zitat: „Je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will“
  • Auch Gnabry betroffen: Ersatzkapitän fehlt aus Belastungsgründen beim Spiel in Thessaloniki
  • Neuling dabei: Felix Keidel von Elversberg rückt für Gnabry ins Aufgebot

So geht es weiter: Die Nationalmannschaft reist am Samstag nach Thessaloniki, wo am Sonntag um 20.45 Uhr das Rückspiel gegen Griechenland ansteht.

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