Nur Option Nummer Fünf: Julian Pauli steht im Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung vor einer schwierigen Aufgabe | OneFootball

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·9. August 2026

Nur Option Nummer Fünf: Julian Pauli steht im Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung vor einer schwierigen Aufgabe

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Nur Option Nummer Fünf: Julian Pauli steht im Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung vor einer schwierigen Aufgabe

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Simon Hense

9 August, 2026

Am Samstag gegen Real Sociedad durfte Julian Pauli immerhin für 45 Minuten ran. Gute Aussichten auf Einsatzzeit hat der 21-Jährige zumindest momentan trotzdem nicht: Julian Pauli hat es schwer in der Innenverteidigung des 1. FC Köln.

Neben einem kurzen Einsatz am Freitag im ersten Test gegen San Sebastián war es am Samstag im zweiten Spiel gegen den spanischen Pokalsieger die erste volle Halbzeit, die Julian Pauli in der Vorbereitung absolvierte. Ob es in den ersten Saisonspielen jedoch viele mehr werden, scheint momentan fraglich.

Julian Pauli hat viel Konkurrenz beim 1. FC Köln

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Es hat leider ein bisschen was von einem Dé­jà-vu: Wie vor einem Jahr war Julian Pauli beim 1. FC Köln mit großen Ambitionen in die Vorbereitung gestartet. Doch wie schon 2025 bremste den Verteidiger auch in diesem Sommer eine Verletzung aus. Dadurch verpasste der 21-Jährige mehrere Trainingseinheiten und konnte erst jetzt im Doppeltest gegen Real Sociedad mit knapp 15 Minuten am Freitag und 45 Minuten am Samstag seine ersten Minuten sammeln. Durch seine längere Pause hinkt der Innenverteidiger im Konkurrenzkampf jedoch trotzdem erstmal hinterher.

Vier Spieler vor Pauli

Das zeigt sich auch an den Aussagen von Trainer René Wagner nach dem Spiel. Dieser lobte auf Nachfrage zuerst die Kombination aus Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili, die am Samstag als Innenverteidiger-Duo starteten. Im Anschluss ging er auf ihre Konkurrenten ein: „Am Ende geben die andern beiden Innenverteidiger aber genauso viel Gas und dann wird es besonders schwer für mich, da eine Entscheidung zu treffen. Weil ich es auch schon dem Rav und dem Joel gesagt habe, die standen zwar heute nicht auf der Platte, aber standen sie ja gegen Hertha. Und deswegen testen wir da Kombinationen und schauen einfach, dass die zwei besten sich am Ende durchsetzen.“ Wer bei den möglichen Kombinationen zuerst keine Erwähnung fand, war Julian Pauli.

Erst auf Nachfrage, wie es denn mit dem 21-Jährigen aussehe, ging Wagner auf ihn ein: „Julian hab ich persönlich noch zu wenig gesehen. Wir haben ihn heute 45 Minuten gesehen, gestern 15 Minuten. Julian ist ein Spieler vom 1. FC Köln. Natürlich ist er genauso eine Option wie alle anderen.“ Trotzdem bewerte er aktuell vor allem die vier zuerst genannten Profis, weil nur diese alles mitgemacht haben und „es sonst auch unfair Julian gegenüber wäre.“ Damit schließt der Coach die Tür für das Eigengewächs noch nicht. Es ist aber ein deutliches Zeichen, dass es der Innenverteidiger gegen seine Konkurrenten erstmal schwer haben wird.

Erneute Leihe für Spielpraxis?

Damit steckt Pauli in einer ähnlich komplizierten Lage wie im vergangenen Sommer. Damals ließ sich der 21-Jährige zu Dynamo Dresden verleihen, um sich weiterzuentwickeln und in 2026/27 dann wieder beim FC anzugreifen. Der Plan ging insofern auf, dass der Youngster auf mehr Einsatzzeit kam mit 21 Einsätzen in der 2. Bundesliga. Jetzt droht ihm allerdings erneut in Köln die Bank. Und das obwohl Spielpraxis in seinem Alter sehr wichtig sei, wie Thomas Kessler bereits vor ungefähr einer Woche betonte: „Es ist für Julian in seinem Alter wichtig, viel zu spielen. Er hat viel Potenzial und bringt viel mit.“ Trotzdem musste auch der Geschäftsführer Sport zugeben, dass der Innenverteidiger durch die muskulären Probleme zu Vorbereitungsbeginn hinterherhinkt.

Darum könnte etwa eine weitere Leihe eine Option sein. “Wir werden uns noch mal in die Augen schauen müssen, ob er hier die Möglichkeit zu regelmäßiger Spielzeit hat. Wenn ja, möchte ich, dass er unbedingt hier bleibt. Sollte das nicht der Fall sein, würden wir noch mal sprechen.“ Dabei dürfte die Tendenz aktuell nach den Aussagen Wagners eine Woche später eher Letzteres sein.


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