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·30. November 2025
Pechvogel Stark kostet Werder Punkte - So reagieren Steffen und Niemeyer

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·30. November 2025

Seit der 22. Spielminute und bis in die finalen Minuten der Nachspielzeit hinein führte Werder Bremen gegen den 1. FC Köln - und wähnte sich damit nur noch wenige Momente vom wichtigen Heim-Dreier entfernt. Bis der doppelte Pechvogel Niklas Stark zuschlug.
"Er ist sicher nicht glücklich. Es ist heute doof gelaufen", kommentierte Horst Steffen den Auftritt seines Abwehrspielers nach Abpfiff. Doch was war überhaupt passiert? Zur zweiten Halbzeit ersetzte Stark den angeschlagenen Amos Pieper in der Innenverteidigung. Bis zur Schlussphase absolvierte der 30-Jährige ein unauffälliges Spiel. Dann fältschte er aber erst den Torschuss von Said El Mala unhaltbar ins eigene Tor ab, ehe er kurz darauf mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. So war er maßgeblich am Ausgleich und damit an aus Werder-Sicht zwei verlorenen Punkten beteiligt.
Vorwürfe gab es für Stark aber nicht - stattdessen wichtige Rückendeckung. "Die Entscheidung, zur Grätsche runterzugehen, war aber sicher richtig", verteidigte Werder-Coach Horst Steffen beispielsweise den Platzverweis seines Schützlings. Den aus der Hand gegebenen Sieg machte der Cheftrainer viel eher am verpassten 2:0 fest, als an Pechvogel Stark. Auch Peter Niemeyer stellte sich schützend vor den Abwehrspieler: "Starki stellt sich in den Dienst der Mannschaft und hat seine Sache gut gemacht. Für mich gab es die Gelb-Rote Karte zu Unrecht", so der Profi-Boss der Werderaner.
Doch auch wenn es keine Vorwürfe gab, wird das eigene Empfinden von Stark sicherlich anders sein. Schon an seiner Reaktion, als er den Platz nach der Gelb-Roten Karte verließ, war ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.
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