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·11. Mai 2026

Polanskis Gladbach-Zukunft weiter völlig offen

Artikelbild:Polanskis Gladbach-Zukunft weiter völlig offen

Eugen Polanskis Zukunft in Gladbach offen

Bei vielen Fans von Borussia Mönchengladbach scheint die Zukunft von Eugen Polanski als Gladbach-Trainer bereits entschieden zu sein. Nach Meinung vieler Anhänger besitzt der 40-Jährige keine langfristige Zukunft mehr bei den Fohlen. Gründe dafür sind die fehlende spielerische Entwicklung der Mannschaft, die mangelnde Weiterentwicklung einzelner Spieler und Talente, der schwache Punkteschnitt von lediglich 1,13 Punkten pro Spiel, fragwürdige Personalentscheidungen sowie seine öffentliche Kommunikation.

Trainerfrage wird intern offen diskutiert

Laut der „Bild“-Zeitung wird die Trainerfrage derzeit intern offen diskutiert und die Zukunft von Polanski am Niederrhein ist noch nicht endgültig entschieden. Mit dem frühzeitigen Klassenerhalt hat der Trainer zwar das vorgegebene Saisonziel erreicht, was die Gladbach-Bosse durchaus wertschätzen. Dennoch werden auch vereinsintern die genannten Kritikpunkte kritisch betrachtet. Intern soll allerdings nicht ausschließlich der Trainer als Hauptproblem gesehen werden, sondern vielmehr die führungslose und charakterschwache Mannschaft. Das erklärt zumindest teilweise auch die teils harsche Kritik von Polanski an Spielern wie Shuto Machino, Giovanni Reyna und weiteren Akteuren. Offenbar versucht der Trainer damit auch, sich selbst zu schützen.


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Artikelbild:Polanskis Gladbach-Zukunft weiter völlig offen

Polanskis Zukunft in Gladbach offen – Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Polanski kämpft um seine Zukunft

Polanski selbst soll intern betonen, dass er sein volles Trainerpotenzial erst mit einer kompletten Sommervorbereitung entfalten könne. Deshalb ist eine Trennung aktuell noch keineswegs beschlossen. Ein weiterer Faktor sind die hohen Kosten einer möglichen Trainerentlassung. Polanski besitzt in Gladbach noch einen Vertrag bis 2028. Sein Vorgänger Gerardo Seoane soll am Niederrhein ein Jahresgehalt von rund 3,2 Millionen Euro verdient haben. Polanskis Gehalt dürfte sich zwar eher im Bereich von ein bis 1,5 Millionen Euro bewegen, dennoch würde eine vorzeitige Trennung Borussia Mönchengladbach eine hohe Summe kosten. Zusätzlich müsste ein möglicher neuer Trainer ebenfalls bezahlt werden und würde vermutlich in einer anderen Gehaltsklasse liegen.

Schröder und Aretz entscheiden über Polanski

Sollte es Eugen Polanski gelingen, Rouven Schröder sowie Geschäftsführer Sport Markus Aretz von seiner sportlichen Vision zu überzeugen, könnte der 40-Jährige auch über die Saison hinaus Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach bleiben.

Würdet ihr Eugen Polanski noch eine Chance geben? Schreibt es in die Kommentare!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by IMAGO / Revierfoto

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