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·1. März 2026
Routiniert, starke Werte: Darum sollte der 1. FC Köln die Kaufoption bei Jahmai Simpson-Pusey ziehen

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Simon Bartsch
1 März, 2026
Gegen den FC Augsburg kehrte Jahmai Simpson-Pusey nach seiner Muskelverletzung erstmals wieder in die Anfangsformation beim FC zurück. Und der Innenverteidiger machte einmal mehr einen guten Job. Auch, wenn sein Spielaufbau recht eindimensional erschien. Doch die Vorgabe wird er sich sicher nicht selbst ausgedacht haben. In seiner Kernkompetenz überzeugte der 20-Jährige einmal mehr und sammelte Pluspunkte für eine Weiterbeschäftigung.

Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf beim Spiel gegen den FC Augsburg
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So ein wenig erinnerte Jahmai Simpson-Pusey an Situationen eines Ronaldinhos. Der brasilianische Superstürmer nahm vor seinen Dribblings gerne mal das Tempo aus der Bewegung, tippte den Ball kurz an, streichelte vorsichtig mit der Sohle über die Kugel, um dann im Eins-gegen-eins zu explodieren. Auch der Kölner Innenverteidiger verlangsamte am Freitagabend immer wieder die Begegnung, allerdings nicht in Vorbereitung auf einen technisch genialen Moment. Vielmehr schien der Masterplan der Geißböcke der lange Ball in die Spitze. Immer wieder probierte es der 20-Jährige mit Pässen auf Zielstürmer Ragnar Ache, der dieses Mal allerdings häufiger als sonst seine Schwierigkeiten hatte, die Bälle dann auch festzumachen oder weiterzuleiten.
Und dennoch war der Abwehrspieler am Freitagabend, dem Startelf-Comeback nach seiner Verletzung, wieder einmal einer der absoluten Leistungsträger beim FC. Simpson-Pusey kam auf 90 Ballkontakte, spielte 65 Pässe von denen 95 Prozent ankamen und der 20-Jährige gewann 87 Prozent seiner Zweikämpfe – Bestwert aller Feldspieler, die mehr als eine halbe Stunde auf dem Platz standen. Und genau diese Kernkompetenz des Abwehrspielers überzeugte einmal mehr. Mit einer erstaunlichen Leichtigkeit luchste der Engländer dem Gegner immer wieder den Ball ab, löste Drucksituationen spielerisch, einmal sogar mit einem No-Look-Hackenpass und suchte dann den Spielaufbau, der dann aber bei der Lösungsfindung gegen den FCA nicht immer so richtig glücklich erschien. Unglücklich war der Abwehrspieler auch beim ersten Gegentor, als er einen Schritt zu spät kam.
Dennoch wirkte der Spieler von Manchester City deutlich sattelfester als sein Nebenmann Rav van den Berg, der wiederum vor der Begegnung gegen die Fuggerstädter von Lukas Kwasniok in hohen Tönen gelobt wurde. Kein Wunder, für den Niederländer haben die Kölner bekanntlich rund acht Millionen Euro ausgegeben, in der Hoffnung einer sportlichen, aber auch wirtschaftlichen Weiterentwicklung. Wenn es so weitergehe, „dann werden wir noch ganz viel Freude an ihm haben“, hatte der Kölner Coach unter der Woche gesagt. Aktuell bereitet Simpson-Pusey dem FC Freude. So sehr, dass die Kölner nach aktuellem Stand sicher die Kaufoption ziehen würden. Das Problem: ManCity besitzt eine Rückkauf-Option. Und da Pep Guardiola um die Qualitäten des Abwehrspielers weiß und der englische Topclub „nur“ auf den Durchbruch des Spielers wartet, ist davon auszugehen, dass die „Sky Blues“ diesen Weg gehen wollen.
Zumindest, wenn Simpson-Pusey weiter so performt. Aktuell kommt Lukas Kwasniok wohl nicht an dem Youngster vorbei. Und das nicht nur aufgrund der personellen Situation.









































