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·23. Februar 2026
Schalker Rekordsieg: "Es war nicht alles gut"

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Nach endgültig überwundener Formkrise durch ein Fußball-Fest ist für Spitzenreiter Schalke 04 Detailarbeit angesagt. Statt sich nach dem 5:3 gegen Abstiegskandidat 1. FC Magdeburg an ihrer eigenen Torflut zu berauschen, rückte bei den "Königsblauen" Selbstkritik in den Fokus.
"Es war nicht alles gut", goss Kapitän und Doppeltorschütze Kenan Karaman nach dem zweiten Sieg in Serie in den Klubmedien etwas Wasser in den Wein: "Die drei Gegentore müssen wir uns schon ankreiden und gut analysieren. Hinten müssen wir es besser machen."
Tatsächlich bedeutete die Magdeburger Ausbeute ein Novum in der laufenden Saison dar: In keinem der 22 vorherigen Punktspiele musste Schalke so viele Gegentreffer hinnehmen. Lediglich beim Zweitrunden-Aus im Pokal mit 0:4 beim Aufstiegsrivalen Darmstadt 98 war die Abwehr der "Knappen" noch anfälliger.
Entsprechend waren die Fehler in der Verteidigung auch für Trainer Miron Muslic in der Kurzanalyse ein wichtiges Thema. "Wo wir ansetzen müssen und was mich nicht glücklich macht, sind die Gegentreffer. Das war auch sofort Thema in der Kabine. Es geht jetzt darum, die defensive Balance und Struktur wiederzufinden", erklärte der Österreicher.
Natürlich aber hatte Muslic nach dem ersten Saisonspiel seiner Mannschaft mit mehr als drei Torerfolgen auch viel Lob für seine Spieler parat. "Hinter uns liegt ein Spektakel", meinte der Coach zur Trefferflut durch Edin Dzeko (39.), Doppelpacker Karaman (49. und 68.) und Dejan Ljubicic (65.) nach der ersten Führung durch ein Magdeburger Eigentor (15.): "Wir haben vor allem offensiv unglaublich viele Dinge gut umgesetzt. Die Statistiken sprechend dafür, wie gefährlich, dominant, spielbestimmend und vor allem im letzten Drittel effektiv wir waren. Wir haben unsere Wucht in hervorragender Art und Weise gezeigt."
Angesichts von Schalkes nur knappen Vorsprungs auf den ersten Nichtaufstiegsplatz – für den Tabellenvierten SC Paderborn liegt die Spitze in Schlagdistanz – lenkte Muslic die Aufmerksamkeit bereits auf die nächste Aufgabe am Samstag bei Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth: "Das ist nun das Wichtigste."









































