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·28. August 2026
Schmid weg, Füllkrug da: Werder muss jetzt eine Lösung finden

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Bild: Oliver Hardt/Getty Images
Werder Bremen steht vor einer neuen offensiven Herausforderung. Nach dem Abgang von Romano Schmid muss der Klub seine Kreativität neu verteilen.
Mit Romano Schmid verliert Werder Bremen einen wichtigen Kreativspieler. Für rund 8,5 Millionen Euro wechselte der Österreicher zu Frosinone Calcio und hinterlässt damit vor allem im Offensivspiel eine Lücke.
Schmid war in den vergangenen Jahren regelmäßig an der Entstehung von Werder-Angriffen beteiligt. Auch Rückkehrer Niclas Füllkrug profitierte vor dessen Wechsel nach Dortmund von seinen Zuspielen. Einen direkten Nachfolger für Schmid gibt es nun allerdings nicht.
Peter Niemeyer erklärte gegenüber Bild, dass Werder die Verantwortung künftig auf mehrere Schultern verteilen will. „Wir werden Romanos Abgang im Kollektiv auffangen. Olivier Deman hat eine hohe Flankenqualität, auch Chuki oder Sam können im letzten Drittel den entscheidenden Pass spielen. Ludo bringt ebenfalls Kreativität mit“, sagte Niemeyer.
Vor allem Chuki bringt ähnliche Eigenschaften wie Schmid mit. Der Spanier ist technisch stark und sucht häufig den Weg ins letzte Drittel, dürfte zunächst aber ebenso wie Samuel Mbangula eher als Alternative von der Bank in die Saison gehen.
Mehr Verantwortung sollen deshalb auch die Flügelspieler übernehmen. Eren Dinkci und Justin Njinmah bringen vor allem Tempo und Tiefgang mit, während Paul Erevbenagie als weitere offensive Option gilt.
„Grundsätzlich werden wir unser Offensiv-Spiel anpassen. Mit Eren und Justin haben wir sehr schnelle Jungs, die ihre Stärken in den Tiefenläufen haben. Auch Paul kann uns das gewisse Etwas geben“, erklärte Niemeyer.
Werder will Schmids Kreativität damit nicht durch einen einzelnen Spieler ersetzen. Stattdessen soll Füllkrug von unterschiedlichen Offensivprofilen mit Bällen versorgt werden.







































