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·23. Februar 2026

These bestätigt, Bann (vorerst) gebrochen – ein Kommentar

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These bestätigt, Bann (vorerst) gebrochen – ein Kommentar

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Simon Bartsch

23 Februar, 2026

Der FC hat sich am Samstag einen Punkt gegen eins der Top-Teams hart erarbeitet und gleichzeitig die Negativ-Serie seit dem Hinspiel gegen die TSG beendet. Das sollte Moral geben, denn die Kölner haben sich für eine gute Leistung belohnt. Ein Kommentar zum 2:2 des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Die Kölner haben den Top-Team-Fluch beendet und sich für eine gute Leistung mit einem Punkt belohnt. In der Tabelle hilft das nicht zu Quantensprüngen, für die Moral war es aber ein ganz wichtiger Zähler.

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Die Spieler des 1. FC Köln jubeln im Duell gegen Hoffenheim

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Lukas Kwasniok hatte vor der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim einen Anflug von wahrsagerischen Fähigkeiten bewiesen. Der Kölner Coach erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die Sinsheimer, dass er fest daran glaube, dass sich Performance dann auch irgendwann endlich auszahlen würde. Die jüngere Vergangenheit hätte den Trainer eigentlich eines besseren belehren können – vielleicht sogar müssen. Denn Kwasniok war es bekanntlich selbst, der immer wieder erwähnte, dass man sich nicht für die gute Leistung belohnt habe. Zuletzt eben gegen Leipzig und Stuttgart. Der FC spielte ansehnlich mit, hatte durchaus seine Chancen, doch am Ende des Tages eben keine Punkte. Gerade gegen die Top-Teams bekanntlich ein oft erlebtes Szenario.

Der FC belohnt sich

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Kölner in jenen Partien zwar gut mitgehalten haben, aber auch ganz sicherlich nicht unverdient ohne Zähler geblieben waren. Gut Mithalten ist eben nicht Augenhöhe – was wiederum nicht der Anspruch eines Aufsteigers gegen die Top-Teams sein muss. Gegen die TSG Hoffenheim war das über Phasen des Spiels durchaus der Fall. Die erste halbe Stunde dürfte zu den besten Saisonleistungen der Kölner gehört haben. Der FC war griffig, beschäftigte den Tabellendritten mehr als dieser es erwartet hatte, war in dieser Zeit sogar die deutlich bessere Mannschaft. Abgesehen von den zehn Minuten nach dem Wechsel gab es auch keine Phase, in der der Gast die Spielkontrolle gänzlich übernahm, sich einen Sieg verdient hätte.

Der FC trotzt den Gegebenheiten

Im Gegenteil: Der FC kämpfte, zeigte Willen, Leidenschaft und erarbeitete sich Chancen. Selbst nach dem 1:2 bewies Köln Moral, reagierte auf die zuletzt aufflackernde Anfälligkeit nach selbst erzielten Treffer mit einem Tor nach einem erhaltenen und hatte sogar die Chance auf mehr. Die Kölner trotzten dem Angstgegner, der Bilanz und den jüngsten Gesetzmäßigkeiten und verdienten sich einen Punkt. Sollte den Spielern in der Vergangenheit die mutigen Auftritte gegen die Top-Teams Hoffnung gegeben haben, so sollte es nun dieser Punkt noch einmal mehr tun. Am Tableau hat sich nicht viel geändert, aber an dem Fakt, dass sich die Kölner für ihren Aufwand dann doch belohnen können.

Lukas Kwasniok hatte vor dem Spiel gesagt, er glaube fest daran, dass sich Performance dann irgendwann auszahlt. Am Samstag hat der FC diese These bestätigt.


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