Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist | OneFootball

Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·8. September 2026

Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

Artikelbild:Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist
Artikelbild:Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

OneFootball Videos


Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

Artikelbild:Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

Matthias Wilhelm

8 September, 2026

Wie schon in der vergangenen Saison ist die Defensive die größte Baustelle des 1. FC Köln. In den ersten beiden Partien schlug es bereits sechsmal im FC-Tor ein. Dennoch gehörte Torwart Marvin Schwäbe jeweils zu den besten Spielern der Kölner Mannschaft. Der Einfluss des Kapitäns auf die gesamte Mannschaft ist enorm.

Gegen Hoffenheim ebnete Marvin Schwäbe mit dem gehaltenen Elfmeter den Weg für den späteren Sieg, in Stuttgart verhinderte er Schlimmeres. Seit Jahren gehört der Schlussmann zu den konstantesten Spielern beim 1. FC Köln. Als Nummer eins ist er unangefochten. Warum ist er so wichtig für den FC? Und ist Schwäbe vielleicht sogar ein Kandidat für das Team von Jürgen Klopp?

Marvin Schwäbe lasst sich feiern

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist
Artikelbild:Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist
Artikelbild:Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

Seit 2021 spielt Marvin Schwäbe schon für den 1. FC Köln. In diesen fünf Jahren ist er vom Ersatzmann zum Leistungsträger und Publikumsliebling aufgestiegen. Trotz diverser Höhen und Tiefen in dieser Zeit hat der 31-Jährige stets abgeliefert. Am ersten Spieltag gegen die TSG Hoffenheim hat er den FC erneut mit starken Paraden in der Partie gehalten und damit das Comeback eingeläutet. Wer weiß, wo die Geißböcke heute ohne ihre Nummer Eins stünden.



Besonderes Gesamtpaket im Tor

Der Anblick, wie Marvin Schwäbe nach einem Spiel in Müngersdorf vor der Südkurve gefeiert wird, ist mittlerweile ein sehr gewohnter für alle FC-Fans. Der Schlussmann vereint vieles von dem, was von einem modernen Torhüter gefordert wird. Er ist gut am Ball, strahlt Sicherheit aus und ist gleichzeitig stark auf der Linie. Gestandene Bundesligastürmer verzweifeln regelmäßig am Kölner Kapitän. Selbst am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart verhinderte er trotz vier Gegentoren, bei denen er machtlos war, Schlimmeres.

Gerade seine Qualität, den Ball auch über größere Distanzen präzise an den Mann zu bringen und damit Konter einzuleiten, sorgt immer wieder für Gefahr. Dazu ist Schwäbe ein absoluter Führungsspieler. Er ordnet seine Abwehr, strahlt Ruhe aus und bringt von hinten Struktur in das Kölner Spiel. Im Spielaufbau bietet er eine zusätzliche Option und ist auch bei unsauberen Zuspielen stets hellwach. Mit seinen Reflexen hat Schwäbe dem FC in den letzten Jahren zudem schon einige Punkte gesichert. Trotz zwischenzeitlichem Abstieg und Degradierung blieb er dem Verein treu und lief schon insgesamt 146-Mal mit dem Geißbock auf der Brust auf. Der Erfolg des 1. FC Köln steht und fällt auch mit der Leistung von Schwäbe.

Ist Schwäbe ein Kandidat für den DFB?

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp besuchte am vergangenen Freitagabend das Kölner Auswärtsspiel in Stuttgart. Ob der 59-Jährige nur wegen der VfB-Spieler und Said El Mala da war, ist nicht bekannt. El Mala verpasste die Partie zwar, vielleicht waren die Augen von Klopp aber auch woanders. Trotz der 1:4-Pleite war Schwäbe einer der besseren Geißböcke an diesem Tag. Seit Jahren spielt der Schlussmann auf einem konstant hohen Niveau, wobei er mehrfach als Kandidat für eine Nominierung galt. Im Sommer 2023 besuchte Marcus Sorg, der damalige Co-Trainer der Nationalmannschaft, sogar extra das Kölner Sommertrainingslager in Österreich, um sich nach Schwäbe zu erkundigen. Für eine Nominierung hat es nicht gereicht – bisher zumindest. Trotzdem bringt der Kölner schon Erfahrung in der Nationalmannschaft mit und weiß auch, wie man Titel gewinnt. 2017 wurde er als Ersatztorwart U21-Europameister.

Die Torwartsituation beim DFB ist aktuell so ungewiss wie lange nicht mehr. Im Vergleich zu der Weltmeisterschaft im Sommer könnte es zu einem kompletten Umbruch kommen. Manuel Neuer ist endgültig zurückgetreten, Oliver Baumann bereits 36 und Alexander Nübel im Sommer in die Türkei gewechselt.  Zwar stehen einige junge Torhüter bereit, die perfekte Ausgangssituation hat allerdings keiner von ihnen. Ex-Kölner Jonas Urbig kämpft beim FC Bayern um Spielzeit, Noah Atubolu ist nach Wechselchaos schließlich in Frankfurt untergekommen und Dennis Seimen verletzte sich, bevor er auch nur einmal bei Stuttgart im Tor stand. Schwäbe könnte von dieser Situation profitieren. Seit Jonas Hector wartet der FC auf einen deutschen Nationalspieler. Vielleicht sind es bald sogar gleich zwei.

Wie viele U-Länderspiele hat Schwäbe absolviert?

Zwischen U17 und U21 hat Schwäbe insgesamt 25-Mal für Deutschland gespielt.

Hat Schwäbe schon immer die 1 beim FC?

Nein. Nach seiner Verpflichtung 2021 hatte Schwäbe zunächst die 20 auf dem Rücken. Erst nach dem Abgang von Timo Horn im Sommer 2023 wechselte er auf die klassische Torhüter-Rückennummer.

Wo hat Schwäbe vorher gespielt?

Sein Profidebüt hat der Keeper beim VfL Osnabrück gegeben. Über Stationen bei Dynamo Dresden und Brondby IF ist er schließlich beim FC gelandet.

Impressum des Publishers ansehen