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·8. September 2026
Ein Rekonvaleszent, ein Angeschlagener oder doch der Youngster? Wer übernimmt beim 1. FC Köln hinten rechts?

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Simon Bartsch
8 September, 2026
Die Woche bis Bremen ist noch lang, es kann noch einiges passieren. Und doch stellen sich bereits die ersten Personalfragen. Denn am Montag verletzte sich Alessio Castro-Montes, der bisherige Rechtsverteidiger. Sebastian Sebulonsen ist gerade zurück und David Fürst spielte bislang keine Rolle bei den Profis.
Die Rechtsverteidiger beim 1. FC Köln
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In Sachen Personalien gab es zu Beginn der Woche Erleichterung und wohl auch Sorgenfalten zugleich. Zwar kehrt mit Thijs Dallinga eine Offensivkraft sicher und mit Said El Mala eine weitere sehr wahrscheinlich zurück, eine andere Baustelle geht aber zumindest in Teilen auf. Alessio Castro-Montes musste am Montag die Einheit abbrechen. Am Dienstag hieß es für den Belgier dann Individual-Training – der FC meldete muskuläre Probleme. Nun ist der Begriff bekanntlich ziemlich schwammig, kann recht viel bedeuten. Bei Luca Waldschmidt bedeutete die gleiche Erklärung der Ausfall für die ersten drei Pflichtspiele beispielsweise. Und so ist es nicht unwahrscheinlich, dass Alessio Castro-Montes am Samstagabend im Duell gegen Werder Bremen nicht zur Verfügung stehen wird. Der Schienenspieler war vor der Saison ohnehin eher als Backup wahrgenommen worden. „Monti“ profitierte vom Ausfall des eigentlichen Stamm-Rechtsverteidigers Sebastian Sebulonsen.
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Nur zog sich dieser ebenfalls eine muskuläre Verletzung zu, fiel bereits während der Vorbereitung aus, stand in den Pflichtspielen noch nicht auf dem Platz. Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison zum unumstrittenen Stammspieler gereift, agierte sogar teilweise als Innenverteidiger. Eigentlich war der Norweger also auch für die Saison bereits früh gesetzt. Seit vergangener Woche befindet sich Sebulonsen wieder im Training. Das Spiel gegen Stuttgart kam für eine Kader-Nominierung noch zu früh. Gut möglich, dass der Spieler erst langsam an die Begegnung gegen Bremen herangeführt werden sollte. Immerhin ist man beim FC darauf bedacht, nicht zu früh eine weitere Verletzung zu riskieren. Dass Sebulonsen bei Wagner einen guten Stand hat, steht außer Frage. Der 26-Jährige wäre über früh oder spät sicher wieder zum Akternative für die rechte Seite geworden. Zumal Castro-Montes im Duell gegen den VfB nicht gerade den besten Tag erwischte.
Ohnehin fällt der Belgier immer wieder durch die fehlende Konstanz auf. Schon im vergangenen Jahr ein großes Manko, eine Achterbahnfahrt der Leistungskurve. Doch ist Sebulonsen wirklich schon fit für die Anfangsformation? Vor einem guten Monat hatte sich der Rechtsverteidiger den Muskelfaserriss zugezogen. Die Genesung scheint gut vorangegangen zu sein. Ähnliche Verletzungen können auch deutlich länger ausfallen. Die ganz großen Alternativen hat Wagner nicht. Neuzugang Borna Sosa ist bislang jedenfalls nicht durch Stärken auf der rechten Seite aufgefallen. Auch der weitere Linksverteidiger Gideon Mensah hat eher selten den Weg auf die rechte Bahn gefunden. Die Lösung könnte im Zweifel in der U21 liegen. David Fürst überzeugte in der Vorbereitung, gilt als großes Talent. Dass der gelernte Rechtsverteidiger recht früh wieder zur Reserve geschickt wurde, hatte den ein oder anderen überrascht. Vielleicht bekommt der Youngster gegen Bremen dann seine Chance.
Der FC konnte sowohl sein Pokalspiel in Würzburg als auch das erste Heimspiel gegen Hoffenheim gewinnen. Am 2. Spieltag folgte jedoch eine Niederlage in Stuttgart.
Am Samstagabend ist Werder Bremen um 18:30 Uhr in Müngersdorf zu Gast. In der nächsten Woche müssen die Kölner zum HSV. Nach der anschließenden Länderspielpause folgt das Derby gegen Borussia Mönchengladbach.
Said El Mala wurde schon einmal nominiert, blieb jedoch ohne Einsatz. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp könnte ihm nun sein Debüt winken. Der Kader wird voraussichtlich in der kommenden Woche veröffentlicht.
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