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·5. Oktober 2026
„Ungerecht“: Rudi Völler äußert sich zur Kimmich-Debatte

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·5. Oktober 2026

Die Diskussion um Joshua Kimmich und seine Rolle im DFB-Team war eines der Themen der vergangenen Tage. Rudi Völler versucht nun, die Debatte um den Kapitän zu bremsen und warnt davor, die jüngsten Auftritte der Nationalmannschaft miteinander zu vergleichen.
Kimmich fehlte bei den beiden Spielen gegen Serbien und Griechenland. In seiner Abwesenheit überzeugte das Mittelfeld mit Tom Bischof, Aleksandar Pavlovic und Florian Wirtz vor allem beim 2:0 gegen Serbien. Prompt kam die Frage auf, ob Deutschland ohne Kimmich womöglich besser funktioniert.
Völler hält diesen Vergleich allerdings für nicht fair. „Jo Kimmich ist ein wunderbarer Kapitän, ein wunderbarer Spieler und wird uns in den nächsten Jahren noch viel Freude bereiten“, stellte der DFB-Sportdirektor klar.
Vor allem die unterschiedlichen Gegner seien bei der Bewertung zu berücksichtigen. „Die ersten beiden Spiele waren schwierige Spiele. Serbien war dann sicherlich ein bisschen schwächer und dann siehst du ein bisschen besser aus“, erklärte Völler.
Damit spielte er auf die Partien gegen die Niederlande und Griechenland an, in denen Kimmich noch zum Einsatz gekommen war. Einen direkten Vergleich mit der anschließend siegreichen Mannschaft gegen Serbien hält der 66-Jährige deshalb für problematisch.
„Die ersten beiden Spiele hätten wir wahrscheinlich auch gegen Serbien gewonnen“, sagte Völler und schob hinterher: „Da lehne ich mich mal weit aus dem Fenster. Deshalb ist der Vergleich ein bisschen ungerecht.“
Auch die Entscheidung über Kimmichs künftige Rolle will Völler nicht vorwegnehmen. Diese liegt bei Bundestrainer Jürgen Klopp. Dieser hat aber bereits betont, dass die Tür für keinen Spieler verschlossen ist. Deshalb ist für den Sportdirektor klar, dass Kimmich eine wichtige Figur im DFB-Team bleibt.
Die Debatte dürfte trotzdem weitergehen. Gerade weil Bischof, Pavlovic und Wirtz ihre Chance genutzt haben, steht Klopp vor schwierigen Entscheidungen. Allerdings ist es alles andere als unwahrscheinlich, dass sowohl die drei als auch Kimmich wieder im nächsten DFB-Kader stehen.
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