Vor 50 Jahren: Borussias triumphale Bundesliga-Rückkehr gegen den HSV | OneFootball

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·26. August 2026

Vor 50 Jahren: Borussias triumphale Bundesliga-Rückkehr gegen den HSV

Artikelbild:Vor 50 Jahren: Borussias triumphale Bundesliga-Rückkehr gegen den HSV

1508 Tage lagen zwischen dem 298. und dem 299. Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte. Mit einem 3:2-Sieg bei Hannover 96 hatte sich der BVB am 28. Juni 1972 aus der höchsten Spielklasse verabschiedet und darbte vier Jahre in der Zweitklassigkeit. 1508 Tage bis zur Rückkehr. Die erfolgte mit einem Paukenschlag: Am 14. August 1976 meldete sich Schwarzgelb mit einem 4:3-Auswärtssieg bei Pokalsieger Hamburger SV zurück, der soeben in Kevin „Mighty Mouse“ Keegan einen absoluten Superstar verpflichtet hatte.

Erstmals seit über drei Jahren musste HSV-Ikone Rudi Kargus mehr als drei Gegentore im Volkspark hinnehmen. Gegen den Schuss von Willi „Ente“ Lippens war er noch erfolgreich (3.), doch eine Minute später versenkte Hans-Werner Hartl eine Segler-Flanke im Netz. Peter Geyer legte nach knapp einer halben Stunde den zweiten BVB-Treffer nach, und die 8.000 mitgereisten BVB-Fans unter den insgesamt 50.000 Zuschauern waren aus dem Häuschen. Sieben Minuten vor dem Halbzeitpfiff sorgte Erwin Kostedde mit seinem Treffer zum 0:3 für Entsetzen auf den Gesichtern der Hamburger.


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„Entscheidend für den sensationellen 0:3-Pausenstand war die glänzende Mittefeldformation der Dortmunder mit einem spielfreudigen Geyer und einem offensiven Burghard Segler, der nach Belieben in der Hamburger Spielhälfte herumspazierte“, berichtete der kicker: „Beim HSV brachte nach der Pause der für Blankenburg ins Spiel gekommene Memering endlich neuen Schwung. Dortmund musste ein regelrechtes Powerplay über sich ergehen lassen. Einem wegen Abseits nicht gegebenen Treffer von Reimann folgte in der 53. Minute das Anschlusstor durch Steffenhagen, der einen Pfostenschuss von Kaltz im Netz unterbrachte.“

Willi Reimann verkürzte nur fünf Minuten später auf 2:3 für den amtierenden Pokalsieger, doch mitten in die neue Hamburger Euphorie platzierte Kostedde wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später das 2:4. Der HSV bekam eine Viertelstunde vor dem Ende zwar noch einen fragwürdigen Handelfmeter zugesprochen, den Georg Volkert zum 3:4 verwertete, doch reichte danach dem HSV die Kraft nicht mehr. Die Dortmunder Defensive um den aufmerksamen Torhüter Horst Bertram ließ nichts mehr anbrennen.

Der kicker

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